Netzwerk schlägt Hierarchie

Am 11. September 2017 schien unser Buch "Netzwerk schlägt Hierarchie. Neue Führung mit Digital Leadership". 

 

 

Julian Nebel, der vielbeschäftigte Pressechef der Münchner Verlagsgruppe mbH, zu der auch unser Redline Verlag gehört, hatte Anfang September eine Presseinitiative gestartet, die ich sehr zeitgemäß und ökonomisch finde. Nebel verschickte keine fertig ausformulierte, mit allen abgestimmte Pressemitteilung als  E-Mail-Attachment an einen beliebigen Medienverteiler, sondern fragte ausgewählte Journalisten in der Betreffzeile: "Braucht man noch Chefs?". Wer die Mail öffnete bekam als Antwort lesen:

 

"Ines Gensinger und Christiane Brandes-Visbeck bezweifeln das. Jedenfalls braucht es nicht mehr den „klassischen Chef“. Die Zeiten, in denen eine Person ein klar definiertes Team, das am selben Ort sitzt, führt und die Entscheidungen trifft, sind in vielen Bereichen vorbei. Der Chef als Alleswisser und Allesentscheider ist ein Auslaufmodell. Home Office, Digitalisierung, der eine sitzt in Wien, die andere in Hamburg, zusammengearbeitet werden muss trotzdem. Das sind die heutigen Realitäten. 

Wichtiger ist daher seine Rolle als Coach der Mitarbeiter und als Netzwerker. Führungskräfte müssen inspirieren. Nicht mehr Bosse oder „Chefs aus der Hölle“ sind gefragt, sondern sozial kompetente Führungskräfte, die eine Brücke zwischen Hierarchie und Netzwerkorganisation bauen. Diese packen Probleme an, lösen sie im Team und lassen sich an den gemeinsam erreichten Ergebnissen messen. 

Ihre Vision der sogenannten Digital Leadership, die durch Netzwerken statt Befehlen funktioniert, erscheint am 11. September 2017 im redline Verlag unter dem Titel Netzwerk schlägt Hierarchie.

Ines Gensinger ist bei Microsoft Deutschland mit ihrem Team für die Geschäftskunden- und Endanwenderkommunikation & Analyst Relations verantwortlich. Sie steht federführend hinter der Programmatik des Digitalen Wirtschaftswunders – und weiß, dass der digitale Wandel mit der Teilhabe aller beginnt. Die Kommunikationswissenschaftlerin Christiane Brandes-Visbeck leitet die von ihr gegründete Beratungsagentur Ahoi Consulting | Kommunikation und Leadership im digitalen Zeitalter."

 

Die Resonanz

 

Als Kommunikatorin bin ich sehr begeistert von Julian Nebels Medienarbeit. Natürlich hatte er Erfolg. Mehr sogar als er selbst erwartet hätte. Die Frage "Brauchen wir heute noch Chefs?" griffen erstaunlich viele Medienschaffende auf.

 

Im Laufe der letzten Wochen und Monate erschienen Gastbeiträge von mir, Interviews mit uns und einige Buchrezensionen. Wir haben auf der Frankfurter Buchmesse in Leander Wattings Orbansim Space mit Tobias Kremkau diskutiert und der Digital Media Women Sandra Kegelmann ein Interview  geben. Meine erste Lesung fand im Dezember auf Einladung von Kay Ehrhardt in Namen der Friedrich-Naumann-Stiftung statt, die auch befreundete Digital Media Women aus Berlin besuchten. Um die Weihnachtszeit hat die wunderbare Carina Kontio unser Buch in der Wirtschaftswoche für den Gabentisch empfohlen. Und in der FAZ Wirtschaft wurden wir in einem Bericht über Agile Führung positiv erwähnt.

 

Vor allem in meiner Social-Media-Filterblase passierte viel Positives: Ragnar Heil und Stephan Koss haben dankenswerterweise unaufgefordert tolle Amazon-Rezensionen geschrieben, immer wieder werden Fotos und Textauszüge aus dem Buch auf Twitter und Instagram von Leser_innen gepostet. Dazu kommen Workshop- und Speakeranfragen - die erste war eine Keynote auf dem Unternehmerinnentag 2017 der Handelskammer Hamburg - und viele, viele Mails, Messages und Privatnachrichten mit teilweise recht persönlichen Kommentaren und Glückwünschen zu unserem Werk.

 

Auch das wurde über "Netzwerk schlägt Hierarchie" geschrieben...

 

Business Punk 

"Fünf Denkanstöße wie Chefs zu erfolgreichen Anführern werden" erschien im Business Punk.

Mein Fazit: Wer offen ist für andere Menschen, für neue Ideen und ungewöhnliche Gedanken, wer sicher Entscheidungen fällt und zu Fehlern stehen kann, dem wird es gelingen, Hierarchie durch ein Netzwerk zu ersetzen. Und dann kann er sein Unternehmen in eine Zukunft führen, in der er als Leader anerkannt wird – ohne Sekretärinnen und eigenen Fahrer. 

Kurier

Der Österreichische kurier.at machte in der Wochenendausgabe seinen Wirtschaftsteil mit dem Titel "Auslaufmodell Chef" auf. Das begleitende Interview mit den Fachbuch-Autorinnen Christiane Brandes-Visbeck und Ines Gensinger wurde mit "Hierarchie funktioniert nicht mehr" überschrieben.

changeX

Eine erste Rezension und Buchempfehlung erschien auf changeX in der Rubrik "Neues Denken im Herbst": unter dem Titel "Eine Frage des Mindsets und der Haltung". Im Text heisst es: "Es ist ein Kennzeichen unserer Zeit, dass Veränderungen als "digital" apostrophiert werden, die eben mit diesem Begriff nicht hinreichend erklärt werden können.

Diese Komplexität der Lage, in der, was passiert, nicht mehr klar auf bestimmte eindeutig identifizierbare Einflussfaktoren zurückgeführt werden kann, prägt auch das Buch von Christiane Brandes-Visbeck und Microsoft-Managerin Ines Gensinger, das schon in seinem Titel Netzwerk schlägt Hierarchie über das Digitale hinausweist.

Und wo manche andere Autoren mit Leadership-Tools den alten Managementansatz zu retten versuchen, weisen die Workshop-Ideen am Ende die richtige Richtung: Mitwirkung, Beteiligung, Zusammenarbeit, Selbstorganisation. Netzwerk statt Hierarchien.

 

Weitere Pressestimmen habe ich hier zitiert. Viele Artikel finden Sie auch in der Rubrik Veröffentlichungen.

 

Mein Dankeschön

An dieser Stelle möchte ich ALLEN Menschen danken, die uns bisher unterstützt haben. Ich bin ein bisschen sprachlos und so überwältigt, dass ich erst heute in der Verfassung war, diesen überfälligen Blogpost zu schreiben. 

 

2018 geht's weiter am 25. Januar mit dem ausverkauften Themenabend der Digital Media Women Hamburg bei Philips, auf dem wir unser Buch und seine Entstehungsgeschichte vorstellen werden. Der großartige Philips-CEO Peter Vullinghs stand mir ja für ein Interview im Buch zur Verfügung. 

 

Auf der Social Media Week 2018 in Hamburg werden Ines Gensinger und ich auch in diesem Jahr mit einer Podiumsdiskussion über "Neue Führung" vertreten sein. Wenn Sie dabei sein möchten, können Sie sich bereits den 1. Februar um 19 Uhr vormerken.

 

Es sind noch weitere tolle Events geplant. Doch bis diese in trockenen Tüchern sind, wird hier nicht mehr verraten.