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Unsere t3n-Kolumne: "Transform or Die"

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Das Online Magazin t3n begleitet mich schon seit vielen Jahren. Wurde das Internetmagazin aus Hannover früher vornehmlich IT-Fachkräften gelesen, so sind es heute gefühlt alle, die "was mit Digital" machen. Der neue Slogan "t3n - digital pioneers | Das Magazin für digitales Business" zeigt, wohin die Reise geht: t3n will inspirieren und allen zur Seite stehen, die im Digitalen unterwegs sind und Neues wagen. 

 

Ich bin sehr dankbar, dass ich mich seit einigen Tagen t3n-Kolumnistin nennen darf. Unter der Überschrift "Transform or Die" schreibe ich ab jetzt wieder regelmäßig über Kommunikation und Leadership im digitalen Zeitalter.  Meinem Kolumnen-Konzept bleibe ich treu: Es gibt einen aktuellen Aufhänger aus Politik oder Wirtschaft, der deutlich macht, dass wir uns verändern müssen. Und wie das funktionieren kann.

 

In meinem ersten Beitrag "Die neuen Chefs: Wie Manager ihr Team im digitalen Zeitalter zum Erfolg führen" habe ich dargelegt, warum die Digitale Transformation uns alle betrifft und welche Tragweite sie hat. Es geht um unser Leben, unsere Arbeit, unsere Gesellschaftsform und, ja, sogar um den Weltfrieden. 

 

Wenn Sie einen Aspekt der Digitalen Transformation besonders spannend finden, schreiben Sie mir. Ich freue mich über Feedback und Anregung.

 

Last not least, bedanke ich mich bei meinen Leser*innen und Twitterati, die den Beitrag geteilt, kommentiert und gefavt haben. Ihr rockt! 

 


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Karrierebooster Digital Leadership

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Digital Leadership ist aktuell in aller Munde. Inzwischen hat jeder Unternehmer verstanden, dass die hohen Veränderungsdynamiken der digitalen Transformation jeden Mitarbeiter herausfordern - vom Azubi bis in die Chefetage.

Es gilt, sich auf allen Ebenen mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Geschäftsmodelle, Produkte, Kundenkommunikation und Arbeitsabläufe zu beschäftigen und neue Wege zu gehen. 

 

Den Mut zum Neuen finden nur diejenigen, die sich mit dem Thema Führung beschäftigen. Dazu gehört die Erkenntnis, dass JEDER im Unternehmen Vorbild sein kann und an seinen Worten und Taten gemessen wird. So wird das Thema "Leadership" mit den Aspekten Selbstführung, Mitarbeiterführung und Prozessgestaltung auf einmal zum Innovationstreiber und Karrierebooster.

 

Wie Führung im digitalen Zeitalter funktionieren kann, hat mich das "Börsenblatt" am vergangenen Sonntag gefragt:

Was kann ein Digital Leader, Frau Brandes-Visbeck?

 

 

 


Wie dieses Digital Leadership funktionieren kann, kann jeder am Dienstag, den 9. Mai, auf der Media Convention ausprobieren, die ab morgen zum vierten Mal in Kooperation mit der re:publica auf dem Gelände der Station Berlin stattfindet. Um 12.30 Uhr lade ich Interessierte ein zum Selbsttest beim Workshop "Karrierebooster Digital Leadership". 

 

 

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Disruption und Innovation kann jeder lernen. Werte machen den Unterschied.

Angelina Jolie schreibt auf der Meinungsseite der New York Times: "Die Lektion, die wir im Kampf gegen den Terror seit dem 11. September gelernt haben, ist, dass jedes Mal, bei dem wir von unseren Werten abgewichen sind, wir das Problem verschlimmert haben, das wir eingrenzen wollten.“

 

Diese Aussage gilt generell für unser Leben im Zeitalter der digitalen Transformation. Wir feiern Menschen, die innovativ und disruptiv sind. Die entschlossen sind und mutig in der Führung. Doch was ist mit sozialer Kompetenz und Werten? Welche Rolle spielen sie?

 

Für den Ratgeber von Scopevisio habe ich aufgeschrieben, warum Werte beim Digital Leadership so wichtig sind. 


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Mein Interview mit der Handelsblatt-Innovationsmanagerin Franziska Bluhm

Als ich neu auf Twitter war, bin ich manchen Menschen nur deshalb gefolgt, weil ich ihren Twitter-Namen super fand. Eine davon war @franziskript aka Franziska Bluhm. Das war mein Glück, denn durch sie habe ich Die Goldenen Blogger gefunden, damals eine "Livesendung" aus einem Second-Hand-Laden in Düsseldorf. Die habe ich mir über Google Hangout angesehen und via Twitter fleißig kommentiert. Damals, als es auf Twitter noch lustig war, hatten wir während der Preisverleihung richtig viel Spaß mit Franziska Bluhm, Thomas Knüwer, Daniel Fiene und ihren Gästen. Am 30. Januar verleihen sie zusammen mit Christiane Link zum 10. Mal ihre Bloggerpreise. 

 

Vor wenigen Tagen habe ich Franziska Bluhm, Leiterin Digital Strategien der Verlagsgruppe Handelsblatt, im real life kennengelernt. Mir gefällt, dass sie ständig Neues ausprobiert und dieses Wissen für eine spannende Karriere als Medienmanagerin nutzt. Und, dass sie ein absoluter Familienmensch ist! Nach dem ersten Kind wurde sie von der Wirtschaftswoche als Online-Chefredakteurin engagiert, nach dem zweiten zur Leiterin Digitale Vernetzung der gesamten Verlagsgruppe Handelsblatt berufen. Inzwischen hat Franziska Bluhm für den Verlag das Ada Lovelace Festival mitgegründet, interne Hackathons organisiert, den Brexit und die Trump-Wahl mit Reporterteams live vor Ort mitgeschnitten... Aus meiner Sicht hat sie den schönsten Job der Welt!

 

Wenn Sie jetzt wissen wollen, was die innovative und erfolgreiche Medienfrau über sich selbst zu erzählen hat - ich habe Franziska für das Blog der Digital Media Women interviewt


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FOM Frauen-Forum 2016: Die Digital Leadership Canvas motiviert Nachwuchs-Führungskräfte

Beim 4. Hamburger FOM Frauen-Forum standen diese Fragen im Vordergrund: Warum verdienen Frauen häufig weniger als Männer? Was steht dahinter: eine strukturelle Benachteiligung oder eine individuelle Diskriminierung?

 

Aus meiner Sicht trifft beides zu: Einerseits trauen sich viele Frauen in der Bewerbungsphase nicht, ein hohes Gehalt aufzurufen. Später erfahren sie, dass Männer in vergleichbaren Positionen besser bezahlt werden und leichter eine Gehaltserhöhung durchboxen können. Muss das so bleiben? Ich denke: Nein! Aus meiner Sicht können Frauen sich dann am Arbeitsmarkt behaupten, wenn sie ihren Wert kennen, sich mit Männern als ebenbürtig positionieren und sich mit Gelassenheit dem alltäglichen Wettbewerb um die coolen Jobs und Aufträge stellen.

 

EIN Erfolgsbaustein auf dem Weg nach oben ist die Fähigkeit, sich als Führungskraft einzuschätzen und positionieren zu können. Als Roadmap dafür ist meine Digital Leadership Canvas angelegt. Mit ihr können Menschen erkennen, wo sie auf ihrem persönlichen Weg zur Digital Leadership Excellence stehen, was sie bereits gut können, wer sie unterstützt, welche Herausforderungen es gibt, welche Lösungen denkbar sind und wie erste Erfolge aussehen. 

 

Beim FOM Frauen-Forum haben rund 20 BA- und MBA-Studierende sowie FOM-Alumna in meinem Workshop ihre Leadership-Qualitäten reflektiert und die Chance genutzt, ihre Fragen und Erfahrungen im Umgang mit Leadership zu diskutieren. Mit einigen habe ich im Nachgang noch einen spannenden Austausch erlebt. Eines ist mir durch das FOM Frauen-Forum in Hamburg sehr deutlich geworden: Wenn diese Ladies in Top-Führungspositionen kommen, mache ich mir keine Sorgen mehr um den Wirtschaftsstandort Deutschland. #gogirls

 

Vielen Dank, Christian Stelling Fotografie, für die phantastischen Aufnahmen.

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Neuauflage: Artikel über "Digital Leadership"

Anlässlich einer Adobe-Techkonferenz hat Chefredakteur Jan Tißler vom Upload Magazin eine Sonderausgabe in Form eines Extrablatts konzipiert. Der Aufmacher ist eine gekürzte Version meines viel beachteten Artikels über "Digital Leadership". Ich finde den komprimierten Beitrag wirklich großartig - nach wie vor lesenswert. 

Hier geht's zum Upload Magazin Extrablatt.

 


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Mein Interview mit Meike Lobo: Die Netz-Philosophin

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Twitter hat mich lange Zeit auch deshalb fasziniert, weil einige Menschen dort ganz ungefiltert und für jedermann lesbar persönliche Gedanken und Gefühle in 140 Zeichen gießen. Oder sie verlinken auf Blogposts mit überraschenden Erkenntnissen, von denen ich wusste, dass sie mich, einmal gelesen, für längere Zeit beschäftigen werden.

 

So ein Mensch ist Meike Lobo. Ihr bin ich zum ersten Mal begegnet, als sie noch unter @FrauMeike twitterte. Zu der Zeit also, als sie es noch vermied, ihren vom Ehemann Sascha Lobo angenommenen Nachnamen zu prominent zu platzieren.

 

Auf ihrem Blog Frau Meike sagt beschreibt sie sich als eine zurückgezogen lebende Person, die menschenscheu ist und unter Social Anxiety leidet. Aber ihre Worte! Die Worte, die sie uns - der Welt da draußen - entgegen schleudert, sind so präzise, so auf den Punkt, so radikal. Als ob sie mit ihnen wie mit einem Seziermesser die Geschwüre unserer Gesellschaft heraustrennen wollte! Diese Frau muss ich kennenlernen. Irgendwann einmal.

 

Auf einer Tech-Konferenz in Hamburg begegnete ich Sascha Lobo. Es war ein Zufall. Und es war so lustig und amüsant mit ihm zu plaudern, dass ich mich ans Herz fasste und ihn fragte, ob er ich vorstellen könne, dass ich seine Frau interviewen könne. - Hm, sie sei sehr scheu, sie gäbe auch keine Interviews, aber ich könnte ihm ja mal eine Mail schreiben. Kurz darauf erreichte mich eine Nachricht von Meike Lobo. In der Betreffzeile stand "Stille Post".

 

Es ist spannend zu reflektieren, wie sich von diesem ersten Moment an unserer Dialog entwickelt hat. Und während ich diese Zeilen schreibe, klopft immer noch mein Herz. Weil Meike Lobos radikalen Gedanken und wehrhaften Worte mich einfach nicht los lassen.

 

Ich habe sie "Die Netz-Philosophin" genannt.

 

Hier geht's zum Interview


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Aktuelle Diskussion: Neuer Blick auf Führung und Diversity

 

Über "Nuancen für einen neuen Blick auf Diversity" diskutieren Diversity-Vordenkerin und Journalistin Kübra Gümüsay, die Autorin und Inklusions-Expertin Laura Gehlhaar, der Fachfrau für Storytelling um Diversity Dr. Caroline Harth und Katharina Kiek von Twitter Hamburg, im Nebenjob dort Diversity-Beauftragte und unsere Gastgeberin. Wir wollen erfahren, wie Diversity in Unternehmen zwischen Ablehnung und Gutmenschentum gelebt werden kann, wie ein "Anti-Bias"-Training für Twitter-Mitarbeiter funktioniert und warum Diversity im Employer Branding einen Unterschied macht.

Moderatorin des Abends bin ich in meiner Funktion als Quartiersleiterin der Digital Media Women in Hamburg. 

 

Wer mehr über den Abend am 31.10. bei Twitter in Hamburg erfahren möchte, liest die Vorankündigung im Blog der Digital Media Women. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Anmeldungen laufen über Eventbrite.


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Female Empowerment: Let's do more international stuff

Foto: Anke Nehrenberg
Foto: Anke Nehrenberg

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Als Quartiersleiterin der Digital Media Women in Hamburg erhalte ich viele Anfragen. In einer ging es darum, ob wir nicht Co-Veranstalter für einen Internationalen Start-up Dialog mit Schwerpunkt "Female Empowerment" werden wollten? Eigentlich wollten wir nicht, denn solche Events machen immer soooo viel Arbeit, und oft fragt man sich insgeheim, ob der Output den ehrenamtlichen Einsatz wirklich wert ist. Bisher wurde wir #DMW nie zwar enttäuscht, unsere Veranstaltungen sind immer gut besucht, und es finden tolle Begegnungen statt. Aber man weiß ja nie...

 

Wie auch immer, wir haben zugesagt. Und so haben die Digital Media Women Hamburg mit der Friedrich-Neumann-Stiftung Nord einen Abend vorbereitet, der zum Ziel hatte, sich über den europäischen und asiatischen Blick auf Frauen, Führung und Unternehmertum auszutauschen.

 

To make a long story short: Der Abend war ein voller Erfolg! Selten so eine tolle Atmosphäre bei Frauenthemen erlebt. Die Moderation hat großen Spaß gemacht, alle Panelistinnen waren konstruktiv und reflektiert, fünf Zuschauer_innen haben sich sogar getraut, mit uns auf der Bühne zu diskutieren.

Und der Facebook-Livestream lockte erstaunlich viele Daheimgebliebene an.

 

Am Schönsten aber finde ich zu wissen, dass es in Ländern wie Taiwan, Myanmar oder den Philippinen großartige Gründerinnen, Politikerinnen und weibliche CEOs gibt, die sich in ihrem gesellschaftlichen Umfeld genauso wie wir für mehr Vielfalt und weniger Vorurteile einsetzen. Gestern Abend haben wir auf Anhieb einen Draht zueinander gefunden. Weil wir alle Macherinnen sind? Oder digital? Ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich fest entschlossen, mich wieder verstärkt auf internationaler Ebene zu vernetzen.

 

 

v.l.n.r. Daniela Quilitzsch (Social Impact Lab Hamburg), Anke Nehrenberg (kommitment GmbH & Co. KG), Christiane Brandes-Visbeck, Aisa Mijeno (SALT) und Sabela García Cuesta (Next Media Accelerator). Foto: Harald Kirschner
v.l.n.r. Daniela Quilitzsch (Social Impact Lab Hamburg), Anke Nehrenberg (kommitment GmbH & Co. KG), Christiane Brandes-Visbeck, Aisa Mijeno (SALT) und Sabela García Cuesta (Next Media Accelerator). Foto: Harald Kirschner

Livestream und Fotogalerie

 

Unser Eventpartner Friedrich-Naumann-Stiftung hat einen Nachbericht mit schönen Fotos veröffentlicht. 

Den Livestream zu der sehenswerten Panel-Diskussion auf englisch können Sie hier abrufen.

 

Danke an alle Beteiligten für einen besonderen Abend im Mindspace Hamburg.

 

 

 

 

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Im Fokus: Mein Brandwatch-Interview über Digital Leadership

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Über dieses Interview freue ich mich besonders. Vielen Dank an Susanne Ullrich und Michaela Vogl von Brandwatch DACH für das tolle Gespräch.


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Ausblick 2016/2017: Hier spreche ich über Digital Leadership

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

In den letzten Tagen wurde mir von allen Seiten eine Info in meine Social-Media-Timelines gespült bzw. von ganz unterschiedlichen Menschen als Direkt Message geschickt: Der Link zu Holger Schmidts Beitrag Digital Leadership: Hoch gehandelt, kaum vorhanden auf seinem Blog Netzökonom. Der Wirtschaftsjournalist und Co-Autor des im Spätsommer erscheinenden Fachbuches Deutschland 4.0: Wie die Digitale Transformation gelingt ist ein anerkannter Vordenker und Analyst des Wirtschaftsgeschehens in Deutschland. Logisch, dass auch er sich mit Digital Leadership beschäftigt. Ich zitiere:

 

"Es ist das aktuelle Zauberwort in den Führungsetagen deutscher Unternehmen: Digital Leadership, worunter meist eine schnelle, hierarchieübergreifende und teamorientierte Führung verstanden wird, oft mit dem Ziel verknüpft, das Innovationstempo auf Silicon-Valley-Niveau zu hieven. Dabei geht Digital Leadership nicht zwingend mit der Digitalisierung des Geschäftsmodells einher; als entscheidend gilt vielmehr die Anwendung neuer Methoden und Instrumente...

 

Digital Leadership ist Chefsache

 

Mir gefallen insbesondere die Passagen, in denen Schmidt über die neue Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) et al. schreibt. Die Befragten kommen - übrigens ähnlich wie auch beim kürzlich erschienenen Transformationswerk Report 2016 oder der Studie zur Digital Readiness von Crisp Research 2015 - zu folgenden Ergebnissen:

  • Digital Leadership ist Chefsache.
  • Die Fähigkeit zur Digital Leadership in Unternehmen muss aufgebaut werden, spielt aber bei rund 50 Prozent der deutschen Unternehmen aktuell keine Rolle. 
  • Führungskräfte schätzen ihre eigenen Kompetenzen zur Digital Leadership zumeist als mäßig ein, aus der Sicht ihrer Mitarbeiter sind sie teilweise sogar sehr gering.
  • Die Digital Leadership-Beispiele aus den USA inspirieren Entscheider in Deutschland nicht. Erste Schritte wie der Einsatz neuer Instrumenten, Vernetzung und Erfahrungsaustausch werden in Teilen unternommen, aber nicht als Durchbruch bewertet.
  • Ohne ein gemeinsames Verständnis von Führung im Unternehmen wird sich das Potential nicht aktivieren lassen.

Digital Leader übernehmen Verantwortung für neue Aufgaben

 

Aus diesen Erkenntnissen ergibt die die Frage, was einen Digital Leader von einer klassischen Führungskraft unterscheidet. Holger Schmidt beschreibt die Unterschiede mit Blick auf die Leadership-Studie so:

  • "Verantwortung: Traditionelle Chefs grenzen Verantwortung eindeutig ab, weshalb Aufgaben jenseits der Hierarchie sofort zu Konflikten führen. Digital Leader übernehmen Aufgaben dagegen je nach Situation neu; entsprechend werden die Kompetenzen der Führungskräfte und Mitarbeiter miteinander vernetzt.
  • Ergebnis: Traditionelle Führungskräfte steuern die Aufträge, planen die Ressourcen und bewerten die Ergebnisse. Digital Leader steuern die entsprechenden Abstimmungsprozesse. Sie bewerten zusammen mit Mitarbeitern die Aufgaben und Ergebnisse.
  • Information: Traditionelle Führungskräfte verteilen die Informationen („Bringschuld“), während der Digital Leader den Rahmen für eine hohe Transparenz schafft, der zu einer „Holschuld“ beim Mitarbeiter führt.
  • Zielsetzung und Beurteilung: Traditionelle Führungskräfte beurteilen die Leistungen ihrer Mitarbeiter individuell und in festen Zyklen. Digital Leader beurteilen Mitarbeiter und Team gleichrangig; Austausch und Feedback erfolgen kontinuierlich.
  • Fehler und Konflikte: Klare Regeln und Konsequenzen bei Verstößen sollen Fehler und Konflikte vermeiden, hoffen die traditionellen Führungskräfte. Dagegen erhofft der Digital Leader mit verbindlichen Prozessen auf Lerneffekte bei Fehlern.
  • Veränderung: Für traditionelle Führungskräfte stehen Einhaltung des Budgets, stabile Qualität und minimierte Risiken im Vordergrund, was wenig Spielraum für Kreativität lässt. Die Optimierung bestehender Strukturen und Prozesse steht im Vordergrund, während der Digital Leader für eine nachhaltig hohe Bereitschaft und Fähigkeit zum Wandel sorgt."

Gemeinsame Vision von Führung

 

Aus meiner Sicht kann ein Digital Leader diese "nachhaltig hohe Breitschaft und Fähigkeit zum Wandel"  nur dann erreichen, wenn er mit seinem Team eine Vorstellung davon entwickelt, wie ihre gemeinsame Vision von Digital Leadership aussehen kann, wenn verabredet wird, wer was zum Erreichen dieser Vision besteuern kann, welche Herausforderungen und Ressourcen vorhanden sind und nach welchen Kriterien sie als Team erfolgreich sind.

 

Die gemeinsame Vision von Digital Leadership orientiert sich idealerweise an diesem Leitsatz: 

 

Digital Leader gestalten mit ihren Teams eine sinnhafte Unternehmenskulturum an der digitalisierten Gesellschaft teilzuhaben und sich am automatisierten Markt der Zukunft behaupten zu können.

  

Digital Leadership bedeutet Umdenken

 

Wer diesen Satz mit Leben zu füllen will, wird umdenken müssen. Digital Leadership setzt bei Führungskräften und Mitarbeitern, insbesondere der klassischen Command-and-Control-

Unternehmenskultur (dt.: Steuerung und Kontrolle), ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft voraus. Es geht um Offenheit für Agilität und Veränderung, um gegenseitige Wertschätzung, um Einsicht in das Notwendige und um das Vertrauen, dass jeder im Team eine wichtige Ressource darstellt und etwas Wertvolles zum Ergebnis beitragen kann. Es geht um eine offene Kommunikation auf Augenhöhe und darum, Konflikte als Chancen für Veränderung wahrzunehmen. Es geht auch um die Einsicht, dass Fehler eine Voraussetzung fürs Lernen sind, diese aber früh passieren und schnell korrigiert werden.

 


Digital Leadership - Create Your Future

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Transformationsreport 2016: Als führender Kopf über Leadership dabei

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Es gibt neue Studie über den Stand der digitalen Transformation in Deutschland. Die Managementberatung DoubleYUU und die Agentur neuwärts haben 1060 digital affine Mitarbeiter von mittelständischen Unternehmen und Konzernen beispielsweise darüber befragt, wie digital ihre Chefs sind, ob New Work in ihrem Berufsalltag eine Rolle spielt oder ob sie innovative Methoden anwenden (dürfen).

Die Ergebnisse überraschen wenig: Die Hälfte der Führungskräfte hält sich für ziemlich digital, ihre Mitarbeiter sehen das ganz anders. Diese und andere Erkenntnisse aus der bisher umfassendsten Studie in Deutschland können Sie hier downloaden oder online nachlesen.

 

Besonders gefreut hat es mich, dass die Publikation durch "12 Leitgedanken führender Köpfe der deutschen Informationsindustrie" sowie durch Praxis-Statements verantwortlicher CDOs und Heads of Digital Transformation ergänzt wird - eine davon bin ich. In meinem Beitrag habe ich etwas Kurzes über das Mindset eines Digital Leaders geschrieben. Steht auch hier.

 

Weil ich mich so sehr darüber freue, neben Tim Cole, Dr. Willms Buhse, Stefan Grabmeier und anderen tollen Menschen dabei zu sein, danke  ich vor allem Ingo Stoll und der Agentur neuwärts für die Einladung zum Mitschreiben und die sympathische Betreuung. #happytoconnect.

 

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Interview mit G+Js Digitalmanagerin Eva-Maria Bauch

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Wie schön. Es gab mal wieder eine Gelegenheit, sich mit jemanden auszutauschen, die sich mit der digitalen Transformation gut auskennt.

 

Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin Digital Products bei Gruner + Jahr, hat sich mit mir auf ein Kännchen Kaffee getroffen und über den digitalen Wandel, Frauen in Führung und über guten Kontakt zu ehemaligen Arbeitgebern unterhalten. 

 

Vielen Dank für das tolle Gespräch, liebe Eva.

Allen anderen wünsche ich viel Spaß bei Lesen.

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Im Interview: Darum ist Hamburg gut zum Gründen

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Als Kennerin des Hamburger Start-up-Ökosystems und Lehrende an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management freut es mich sehr, dass meine wunderbare Kollegin Professor Dr. Magdalène Lévy-Tödter das KompetenzCentrum für Entrepreneurship & Mittelstand (KCE) am Hamburger Standort aufbaut und mit den #FOMPreneurs eine Kick-Off-Veranstaltung zum Gründen organisiert hat.

 

#FOMPreneurs: Plädoyer für Hamburg

 

Zu dem informativen und inspirierenden Abend über erfolgreiches Gründen waren alle Menschen aus dem Norden eingeladen, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen oder ihr Start-up bereits auf den Weg gebracht haben. Erstaunlich viele sind dem Ruf gefolgt; fast alle Plätze im Hörsaal waren besetzt. Zu Beginn des Abends durfte ich einen Impulsvortrag halten, in dem er darum ging, warum Hamburg ein toller Ort zum Gründen ist. Da ich viel in der Hamburger Start-up-Szene unterwegs bin und die meisten Player persönlich kenne, war es mit ein Vergnügen, nicht nur Zahlen, Daten und Fakten zu präsentieren, sondern auch und aus dem Nähkästen zu plaudern. Zum Schluss durften die Zuhörer "pitchen": Wer uns kurz und knapp erzählt, warum er oder sie unbedingt eines von drei "Hamburg Startup"-Quartette gewinnen wollte, hat gewonnen. Nach einer kurzen Pause gab es Workshops mit praxisorientierten Tipps aus zu Marketing & PR, Förderung & Finanzierung und rechtlichen Herausforderungen. Ansprechend war auch das dritte Modul des Abends, in dem sich die Teilnehmer mit erfolgreichen Hamburger Gründern austauschen konnten. 

 

#FOMpreneurs: Durchhaltevermögen und gute Laune 

 

Im Vorfeld zur Veranstaltung durfte ich als Referentin des Abends im FOM Wissenschaftsblog ein Interview zu meinem Vortrag geben. Vielen Dank, liebe Annett Bergk, vor allem für die Frage, was einen erfolgreichen Gründer auszeichnet.


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#Sichtbar mit #DigitalLeadership auf der Social Media Week in Hamburg

Speakerinnen eines all-female "New Work"-Panels auf der Social Media Week 2016 in Hamburg(v.l.n.r.): Inga Hoeltmann, Christiane Brandes-Visbeck, Mona Szyperski, Moderatorin Svenja Teichmann und Julia Jachmann (Foto: Malte Klauck)
Speakerinnen eines all-female "New Work"-Panels auf der Social Media Week 2016 in Hamburg(v.l.n.r.): Inga Hoeltmann, Christiane Brandes-Visbeck, Mona Szyperski, Moderatorin Svenja Teichmann und Julia Jachmann (Foto: Malte Klauck)

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Die Social Media Week (SMW) feierte in diesem Jahr ihren fünften Geburtstag. Die weltweit größte Internet-Konferenz, die zeitgleich an verschiedenen Standorten ausgerichtet wird, bot in Hamburg über 170 Sessions von rund 270 Speakern für mehr als 3.000 registrierte Teilnehmer, die dank Sponsoring-Partnern wie Microsoft Deutschland, Carat/Vizeum Deutschland, Brandwatch, NDR, nextMedia.Hamburg und der XING AG erneut kostenfrei dabei sein konnten.

Als Mitglied des Advisory Boards der SMW in Hamburg und Quartiersleiterin der Hamburger Digital Media Women (#DMW) habe ich zwei Abend-Panels zu den Themen #Sichtbar und #DigitalLeadership kuratiert. 

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Testroom-Interview zu Digital Leadership

Mit der Überschrift "Führungskräfte sind in erster Linie Coaches, die ihren Mitarbeitern helfen, innovativ zu sein", veröffentlichte Redakteur Matthias Lotzin ein zweiteiliges Interview, das er mit mir als Digital Leadership-Expertin im Auftrag der Hamburger Content-Marketing-Agentur Testroom geführt hat. 

 

Vielen Dank für Ihre Interviewanfrage und das interessante Gespräch, Herr Lotzin.

 

 

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Thank God. It's Digital Leadership Monday

Über Selbstdistanzierung und Dienen

Maschinensaal der New York Times, 1942 (Foto: CC0 Public Domain)
Maschinensaal der New York Times, 1942 (Foto: CC0 Public Domain)

 

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Als digitalaffiner Mensch lese ich gern auf Twitter, was in der Welt so los ist. Im Moment macht es mir wenig Spaß, denn vieles von dem, was ich lese, sind oberflächliche Antworten auf komplizierte Fragen. Wer innovativ und disruptiv sein möchte, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern, sollte die Gegebenheiten in der Welt möglichst sachlich und vorurteilsfrei analysieren. 

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Experten-Artikel über Digital Leadership

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

In der Februar-Ausgabe des Digitalmagazins "Upload" habe ich einen Experten-Artikel über Digital Leadership veröffentlicht. 

Nachdem das Upload Magazin mich 2015 als eine von 24 profilierten Frauen der Digitalbranche vorgestellt hatte, hatte ich das Gefühl, ich müsste in der Öffentlichkeit viel mehr zeigen, was ich kann und welche Gedanken mich zu Digitalstrategien, Kommunikation und Leadership umtreiben. So etwas tut man üblicherweise mit Vorträgen und (Blog-)Artikeln.

 

Als Journalistin fällt mit das Schreiben nicht schwer. Und ich liebe es, mein Wissen auf Konferenzen, in Workshops oder bei meinen Vorlesungen zu teilen. Oder mit Managern passgenaue, individuelle und zeitgemäße Führungsstrategien zu erarbeiten. Doch meine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse in einem Experten-Beitrag zu Papier zu bringen, das empfand ich als echte Herausforderung. Als Journalistin berichte ich über das, was andere Menschen tun und denken. Als Expertin schreibe ich über das, was sich selbst tue und denke. Das ist etwas gaaanz anderes. Da kommen natürlich schnell Zweifel auf: Kenne ich mich gut genug in einem Thema aus? Weiß ich alles, was man wissen sollte, um sich öffentlich zu äußern? Habe ich eine Strategie, die mir hilft, mit den Reaktionen der Leser_innen umzugehen?

 

Wer mich kennt, weiß, dass ich früher oder später meine Zweifel überwinde und mutig dem Neuen entgegen gehe. Also habe ich dem Upload Magazin "Digital Leadership" als das Thema angeboten, das mich aktuell am meisten beschäftigt, und im Januar meine Erfahrungen und Erkenntnisse dazu aufgeschrieben. Im Ergebnis wurde es ein "long read" (langes Lesestück), das das Upload-Blog in zwei Teilen am 1. Februar und heute, am 8. Februar, veröffentlicht hat. 

 

Die virtuelle Zusammenarbeit mit Chefredakteur Jan Tißler war übrigens großartig. Der Journalist und Ex-t3n-Chefredakteur hat sich seinen Traum vom digitalen Nomadentum verwirklicht, lebt heute in Hamburg und meistens San in Francisco. Gut für mich, denn so lagen meine Deadlines nach deutscher Zeit neuen Stunden später als normal. ;)

 

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Meine Interviews zur Aufmerksamkeitsökonomie 

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Vor und nach der ausverkauften nextmedia.Lecture über Contentstrategie mit Ninon Goetz von Très Click, dem am schnellsten wachsende Online-Magazin Deutschlands, und mir, hat das Bewegtbild-Team von Faktor 3 Interviews mit uns zum Thema "Aufmerksamkeitsökonomie" aufgenommen. Diese sind im multimedialen, mit dem Storytelling-Tool Pageflow produzieren Digitalmagazin "Unified" veröffentlicht worden. Fünf Experten sprechen über die Frage, wie man in der schrillen, bunten und nach Aufmerksamkeit heischenden Internet-Welt als Unternehmen oder Marke überhaupt noch gesehen oder gehört werden kann.

 

Aufmerksamkeit und Reichweite kosten 

 

In meinem ersten Video-Ausschnitt erkläre ich, dass Unternehmen inzwischen auch in den Sozialen Medien für Aufmerksamkeit bezahlen müssen. Diese Media-Leistungen werden nicht wie im herkömmlichen Media-Geschäft als klassische Anzeigen oder Werbevideos angeboten, sondern als Beiträge, die wie nicht-bezahlte Posts in den Stream (oder der Timeline) eines Social-Media-Users eingespielt werden. Auf Facebook gibt es schon lange sogenannte "sponsored posts", die sehr gezielt bestimmten Usern für kleines Geld in die Timeline gespült werden. Auch Twitter hat inzwischen solche Media-Tools im Angebot. Mit großem Interesse experimentieren Unternehmen, welche Möglichkeiten  Instagram, Snapchat und vor allem WhatsApp ihnen bieten, um gezielt das Interesse bestimmter Nutzer auf sich und ihre Angebote zu lenken. Um die Reichweite für die eigenen Posts oder von Content ganz allgemein noch weiter zu erhöhen, werden sogenannte Influencer in die eigene Social-Media-Community integriert. Das können Blogger, Twitterer, Facebooker, Snapchatter oder Instagrammer sein, die eine hohe Follower-Zahl aufweisen und daher vielen Social-Media-Usern als Vorbild dienen. Auch Influencer wollen in der Regel für ihr Engagement für Unternehmen in irgendeiner Form entlohnt werden. Glauben Sie mir: Wie das geht und wer welchen Preis für sich beanspruchen kann, ist eine Wissenschaft für sich. 

 

Über Qualitätscontent

 

In einer zweiten Videosequenz erzähle ich, warum es schwieriger geworden ist, Aufmerksamkeit zu generieren, warum gut gemachter Content entscheidend ist und welche digitalen Formate außerhalb der Social-Media-Welt für Unternehmen nützlich sind. 

 

Content entlang der Customer Journey 

 

In der dritten Interview-Passage geht es um negative Aufmerksamkeit wie Shitstorms, anschließend um meine Einschätzung zum Messenger-Marketing, und im fünften O-Ton erkläre ich drei Methoden, um Aufmerksamkeit zu erzielen. Als letztes Statement äußere ich mich zum Thema Storytelling. Meine These dazu ist, dass Storytelling immer dann gut ist, wenn man die Aufmerksamkeit von Menschen gewinnen möchte. Wenn ihr Interesse aber erst einmal geweckt ist, sollten Fachinformationen geliefert und detaillierte Fragen beantwortet werden. Diese Methode nenne ich "Content entlang der Customer Journey". 

 

So kann man Aufmerksamkeit erzielen...

 

Die Videosequenz mit meinen "drei Methoden, wie man Aufmerksamkeit erzielen kann" aus dem Digitalmagazin "Unified" hat das Blog Basic Thinking übernommen und in einen Artikel mit der Überschrift "Wie Digitalangebote heute noch im Netz auffallen können" eingebunden.

Haben Sie zum Thema "Aufmerksamkeit wecken" auch eine Lösung parat? Dann diskutieren Sie mit uns auf den Sozialen Medien unter dem Hashtag #unified7. 

 

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nextMedia-Lecture mit "Content entlang der Customer Journey"

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Als Quartiersleiterin der Digital Media Women Hamburg freue ich mich sehr, dass wir mit nextMedia.Hamburg im Rahmen ihrer nextMedia.Lecture-Reihe kooperieren. Heute Abend geht's los mit Content-Strategien.

 

nextMedia.Hamburg ist eine Standort-Initiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft. Ihre Vision: "Die Initiative sieht die Zukunft der Medienwirtschaft in der Entwicklung erfolgreicher digitaler Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Inhalten und Technologie. nextMedia.Hamburg fokussiert sich darauf, diese digitalen Transformationsprozesse aktiv zu fördern und zu begleiten. Dadurch möchte die Initiative die Rahmenbedingungen für ansässige Unternehmen verbessern und einen Beitrag dazu leisten, nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen."

 

Mit dem neuen nextMedia.Lectures-Programm möchte die Initiative Impulse für Medien und Digitalmacher geben: "Es richtet sich an operative Entscheider der Medien- und Digitalbranche. Experten vermitteln relevantes Fachwissen zu Branchen- und Trendthemen, geben Einblicke in praxisbezogene Cases oder präsentieren Hintergrundinformationen zu aktuellen Studienergebnissen. Ziel der Lectures ist eine branchenübergreifende Vernetzung von Akteuren und Inhalten. Die einzelnen Veranstaltungen werden von ausgewählten Experten aus dem Netzwerk von nextMedia.Hamburg geleitet." 

 

Nach einer Lecture über "Virtual Reality" geht es heute Abend weiter mit "Content-Strategien". 

 

Wir zitieren aus dem Ankündigungstext von nextMedia.Hamburg:

"Das Internet ist voller Inhalte und Anbieter, der Wettbewerb ist entsprechend hoch. Medien und Unternehmen aus verschiedensten Branchen experimentieren in, mit und auf unterschiedlichen Kanälen, Formaten und „Content Hubs“, um ihre Produkte zu vermarkten und möglichst spannende Geschichten um diese Produkte und Angebote herum zu erzählen. Die Grenzen zwischen „Medien“ und „Marken“ bzw. „Unternehmen“ werden gleichzeitig immer fließender. Für eine erfolgreiche Verbreitung ist eine gut durchdachte und gleichzeitig flexible Strategie unabdingbar.

 Kernfrage der zweiten nextMedia.Lecture-Veranstaltung lautet also: „Wie steuere ich meine Inhalte aus, um eine bestmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen? In der Macromedia Hochschule in der Hamburger Innenstadt und in Kooperation mit den  Digital Media Women freuen wir uns auf unsere beiden Referentinnen:

Christiane Brandes-Visbeck,

 Ahoi Consulting und Quartiersleitung der Digital Media Women Hamburg.

&

Ninon Götz,
Mitgründerin der Online-Plattform Très Click für Mode, Beauty und Popkultur.

Unsere beiden Speakerinnen werden über die aktuell viel diskutierte „Customer Journey“ sprechen und die Theorie anhand von Très Click und weiteren Cases in die Praxis übersetzen. Was ist eigentlich diese „Customer Journey“? Welche Rolle spielen die einzelnen Touchpoints entlang von Buzzwords wie „Awareness“, „Consideration“, „Conversion“ und Co.? Und wie funktioniert letztlich die Ausspielung guter Contents entlang dieser Costumer Journey, damit das Produkt oder der Inhalt bestmöglich am Konsumenten ankommt?

Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die zweite Veranstaltung der nextMedia.Lectures am 08. Dezember in Hamburg."

 

Vielen Dank, liebes nextMedia-Hamburg-Team und Faktor 3, für die Einladung und gute Zusammenarbeit. Wir sind bereit. 

 


Mehr über Content entlang der Customer Journey

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Wir bei den #DMW: Virenschleuderpreis gewonnen. Leitbild entwickelt.

Foto: Simone Naumann
Foto: Simone Naumann

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Das Hohelied der Vernetzung wird aktuell überall gesungen, fast schon in die Welt geschrieen. Denn im Zeitalter der Digitalisierung und der sozialen Medien ist Sichtbarkeit die neue Währung für nachhaltigen Erfolg. 


Bisher hatte es für die Karriere zumeist gereicht, in den eigenen Kreisen - unter seinesgleichen - gut vernetzt zu sein. Man engagierte sich bei den Rotariern, im Golfclub, bei angesagten Business Clubs und einflussreichen Branchennetzwerken. Das nenne ich mal "Sichtbarkeit B2B". Wer heute nachhaltig erfolgreich sein möchte, sollte größer denken. So wie in Politiker eine breite Wählerbasis braucht um gewählt zu werden, ist es für Experten, Führungskräfte und Innovatoren unerlässlich, viele ganz unterschiedliche Menschen zu kennen. Die neue Währung, die nachhaltigen Erfolg ermöglicht und die die eigene Karriere absichert, heißt Fans, Follower, Shares und Likes. 

 

Wer die eigene Sichtbarkeit erhöhen möchte, sollte wie eine Person des öffentlichen Lebens auf sozialen Medien aktiv sein. Ob Twitter, Facebook, Instagram, Snapchat, XING, LinkedIn oder ein eigenes Blog die richtige Wahl ist (oder eine Kombination aus einigen der genannten), liegt an den persönlichen Präferenzen und den eigenen Zielen. Ich mag Twitter, lebe mit Facebook und blogge hier ab und zu.

Doch die größte Sichtbarkeit bringt mir meine Vernetzung über die Digital Media Women (#DMW), ein junges Branchennetz, das sich für mehr Sichtbarkeit von digitalen Frauen auf Kongressen, als Unternehmerinnen und in Führungsetagen einsetzt. In diesem Jahr haben wir bundesweit mit ganz unterschiedlichen Aktionen #5JahreDMW gefeiert und als "Team des Jahres" auf der Buchmesse in Frankfurt den Virenschleuderpreis für maximale Viralität gewonnen. 


Mein Engagement bei den #DMW 

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Blogparade: Mein digitaler #Zugvogel ist...

Klaus Eck mit digitalem #Zugvogel
Klaus Eck mit digitalem #Zugvogel

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Klaus Eck, profilierter Kommunikationsberater und PR-Blogger ruft zur Blogparade "Wer ist Ihr digitaler #Zugvogel?" auf. Eine Blogparade ist so eine Art crossmedialer Debatte. Jeder, der Lust hat, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, kann dazu einen Beitrag auf seinem eigenen Blog verfassen, der vom Initiator verlinkt wird. 

 

Obwohl ich nicht regelmäßig blogge und wenig journalistisch arbeite, halte ich sehr viel davon, am öffentlichen Diskurs teilzunehmen. Vor allem, wenn es um Fragen des digitalen Wandels und unsere Haltung dazu geht. Die Idee von Klaus Eck, sich über meinen digitalen #Zugvogel Gedanken zu machen, hat mich zu einer ganz persönlichen Reflektion über Leadership und Vorbilder inspiriert: 

Das Problem mit der Poolposition

Kraniche erholen sich vom Vogelflug
Kraniche erholen sich vom Vogelflug

Seit Mitte der 1990er Jahren war ich als Führungskraft digital unterwegs. Beim "jungen" TV-Magazin "avanti", dessen Redaktions- und Produktionsleiterin ich war, haben wir als eine der ersten Fernsehredaktionen in Deutschland ein digitales Schnittsystem verwendet. Um die Jahrtausendwende wurde ich bei der Bertelsmann AG zur Online-Chefredakteurin bestellt, ein paar Jahre später zum Director Content Business Development bei einem deutsch-amerikanischen Medien-Start-up.

 

Warum schreibe ich das alles? Weil ich mich in dieser Zeit nie um Vorbilder und digitale #Zugvögel gekümmert habe. Wir haben einfach "gemacht". In dem Glauben, dass es in sich veränderten Zeiten sowieso niemanden gibt, der mit Sicherheit weiß, wohin die Zukunft uns leiten wird. Meistens bin ich als Chefin einfach so vorweg geflogen. Ich mochte das Gefühl, an der Spitze zu sein und mich nur nach meinem gesunden Menschenverstand und den neuen digitalen Entwicklungen richten zu müssen. Gemeinsam mit meinen Teams und der Unterstützung befreundeter Experten habe ich die Routen bestimmt - und auf geht's. So sind wir davon geflogen, nicht immer wohl sortiert, aber oft weiter als von Manchem erwartet. Dabei habe ich wiederholt die Erfahrung gemacht: Die Position des #Zugvogels ist super anstrengend. Sie kostet viel Kraft und lässt sich vielleicht auf Dauer nicht durchhalten. Und seit dem frage ich mich: Wie kann ein #Zugvogel, der ganz vorne fliegt, der den Stürmen schutzlos ausgeliefert ist, seine Ressourcen schonen?

 

Auch Zugvögel wie Kraniche, Störche und Co. fliegen bei ihn weiten Strecken zu ihren Sommer- und Winterquartieren in einer hierarchisch anmutenden V-Formation. Das macht Sinn, denn der Flügelschlag der Vorausfliegenden erzeugt einen Aufwind, den dahinter fliegende Vögel für sich nutzen können. Sie selbst müssen seltener mit den Flügeln schlagen, sparen dadurch bis zur Hälfte der im Alleinflug benötigten Energie. Doch was ist mit dem #Zugvogel, der vorne fliegt? Ein Biologenteam der Berliner Humboldt Universität hat beobachtet, wie Waldrappen aus der Vogelfamilie des Ibis, das Problem der Poolposition lösen: Damit sich kein #Zugvogel überanstrengt, wechseln sich die Waldrappen ab! Jedes Tier muss mal vorne fliegen. Und jeder Waldrapp fliegt - gerecht verteilt - gleich lang an der Spitze. 

 

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Nele bloggt: So geht "New Work" mit  Generation Z 

Auf dem Digitalfestival Year of the Goat (#YOTG) in Hamburg haben wir von Ahoi Consulting ein neues Workshop-Format getestet. 


Unsere ehemalige Schülerpraktikantin Nele Finck (16) war beim Workshop "Generation Future, Bro!" dabei und hat ihre Eindrücke für dieses Blog aufgeschrieben. 

Von Nele Finck

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Im "Karrierletter"-Interview: So geht Digital Leadership. 

Von Christiane Brandes-Visbeck


Kennen Sie das? Sie arbeiten so viel, dass Sie gerade überhaupt nicht dazu kommen, Ihre neuen Erkenntnisse aufzuschreiben. Oder zu "verbloggen", wie wir digital versierten Kommunikationsexperten neudeutsch so gern sagen. 

 

Neulich kam wieder so eine tolle Interviewanfrage per Email. Von Ute Blindert, einer sehr aktiven Kollegin bei den Digital Media Women in Köln, die gerade ihr Blog Karriereletter gelauncht hat. Das Anliegen ihres neuen HR-Blogs beschreibt sie so: 

"Karriereletter ist der Nachfolger des beliebten Karriereportals für Absolventen und Berufseinsteiger Zukx – Campus2Company (www.zukx.de). Mit Karriereletter sprechen wir auch erfahrene Fach- und Führungskräfte auf allen Stufen ihres Berufslebens an. Ein weiteres Anliegen ist uns das Thema Karriere 4.0."

 

Und dann sagte Ute diesen Satz, den ich in gar nicht hören wollte: "Alles, was du mir im Interview erzählst, verlinke ich gern mit deiner Website." Da musste ich Ute gestehen, dass alles, was ich gerade entwickele und teste, noch gar nicht in systematischer Form auf meiner Website nachzulesen ist.

 

Wir leben jetzt im Zeitalter der Digitalen Transformation. Wir arbeiten agil, vernetzten uns, lernen voneinander und aus eigenen Fehlern - und machen einfach weiter. Ich stehe dazu, dass in meinem schnellen Leben die Dokumentation meiner Arbeit oft ein wenig zu kurz kommt. 


Und so bin ich überglücklich und dankbar über dieses Interview. Im Gespräch mit Ute Blindert erläutere ich meine sieben Kriterien, anhand derer Sie erkennen können, ob Sie schon ein Digital Leader sind. Und auch das hat die Kölner Karriere-Expertin erwähnt:


Mein Digital Leadership Canvas - revised and updated!


Wenn Sie ein Tool suchen, das Ihnen dabei hilft, ein Digital Leader zu werden, versuchen Sie mal mit unserer Digital Leadership Canvas. Einfach ausfüllen - und schon haben Sie erste Überlegungen für Ihre neue Führungsstrategie entwickelt.

Weiter geht's auf dem Barcamp "NextEconomy.me" in Bonn

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"24 profilierte Frauen in der Digitalbranche" - ich gehöre dazu. 

Kennen Sie das Upload Magazin? Es ist ein absolut lesenswertes Online-Magazin über E-Business, Social Media und die Internetwirtschaft.

Der Slogan: Jeden Monat neu. 100 % digital.

 

Die Macher, also Herausgeber und Stammautoren, Falk Hedemann, Sebastian Schürmanns und Jan Tißler hatten neulich die Idee, einen Beitrag über Frauen in der Digitalbranche zu produzieren. Sie wissen ja, "Diversity", also Vielfalt, ist überall total angesagt. Es gibt großartige Frauen - für manchen vielleicht überraschend viele Frauen - die im Netz arbeiten und dadurch sichtbar und bekannt geworden sind.

Diese Tatsache ist auch den Jungs vom Upload Magazin nicht verborgen geblieben. Und mal ganz ehrlich: Welche Publikation freut sich nicht über den digitalen "Buzz", also dieses Weitersagen über Social Media, den digitale Frauen so ganz besonders gut erzeugen können?

 

Bekanntheit durch strategisches Netzwerken schadet nie. Und so haben Jan und Falk eine Liste profilierter Netzfrauen zusammengestellt. Die Digital Media Women (#DMW) haben bei der Auswahl gern beraten.

 

Das ist dabei herausgekommen: 

Upload Magazin: 24 profilierte Frauen der Digitalbranche

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Nele bloggt: "Arbeit! Oder Vergnügen? Beides!"

Von Nele Finck











Ich werde oft gefragt:

„Was möchtest du machen, wenn du mit der Schule fertig bist?“

Oder

„Was willst Du mal werden?“

 

Die Antwort ist leicht: Ich möchte etwas machen, das mir Spaß macht, das mich herausfordert und mich weiterbringt. Ich möchte Dinge aus anderen Perspektiven betrachten, neue Leute kennenlernen. Und das Wichtigste: Ich möchte nie aufhören, etwas dazuzulernen.

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Nele bloggt: "Hilfe, ich bin offline!"

Warum Generation Z Social Media braucht. Mehr als jede Generation vor ihr. 

Von Nele Finck


Für die Generation Z (geboren nach 1995) gehört das Internet zum Leben dazu. Offline sein, das geht gar nicht, nicht einmal für eine kurze Zeit. Das Smartphone ist immer dabei, Internet wird auch überall genutzt, dank der Internetflat. Im Gegensatz zur Generation Y, die das Internet als Art Parallelwelt zum Offline-Leben wahrgenommen hat, ist das Internet für die Generation Z fest ins Leben integriert. Man lebt online. Wozu anrufen, wenn es WhatsApp gibt? Wenn man nicht online ist, hat man nicht nur das Gefühl etwas zu verpassen, man verpasst tatsächlich etwas. Ein Großteil des heutigen Lebens spielt sich online ab: Verabredet wird sich über WhatsApp, bedeutende Momente werden mit Snapchat an Freunde geschickt und Urlaubsbilder via Instagram geteilt. Das Privatleben wird öffentlich gemacht, auch Gedanken und Gefühle finden ihren Weg über soziale Netzwerke in die Öffentlichkeit. Eine eher geringere Rolle spielt dabei

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Im "Die Chefinnen"-Interview: "Leader haben Visionen, Follower sehen Probleme"

Von Christiane Brandes-Visbeck

Kennen Sie das Blog "die Chefin"?


Die Macherinnen des Blog für Führungsfrauen sind Tina Groll und Sabine Hockling, die hauptberuflich über Karriere-Themen in DIE ZEIT schreiben.

Die Journalistinnen haben sich für ihr Chefinnen-Blog das Format "6 aus 49" ausgedacht, für das sie wöchentlich interessanten Führungsfrauen befragen. Ich freue mich sehr, dass ich dazu gehören darf.


Vielen Dank, liebe Sabine, für das tolle Interview

 



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Beim Alternative Leadership-Meetup: "Digital Leadership - A Contant Beta Test"

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Kennen Sie Meetup? Das ist eine Online- Veranstaltungsplattform aus New York City auf der jeder, der fortlaufende Events zu einem bestimmten Thema anbietet, seine Veranstaltungen posten kann. Und jeder, der sich für ein bestimmtes Format interessiert, kann sich dort online anmelden, weitere Informationen zum Event bekommen, sich mit anderen Gästen austauschen, Fotos und Präsentationen hochladen und vieles mehr. Meetups inspirieren, bieten Austausch über gemeinsame Interessensgebiete und die Möglichkeit, neue Unternehmen als Gastgeber kennenzulernen.

 

Wenn ich als Referentin zu einem Meetup eingeladen werde, macht es mir besonderen Spass, meinen Vortrag mit irgendetwas Praktischem zu verbinden. So haben wir beispielsweise beim Content-Strategy-Meetup bei Jimdo nach meinem Vortrag über "Content entlang der Customer Journey" mit dem Startup Kitchennerds den Praxistest gefahren. Beim Mompreneuers-Meetup im betahaus Hamburg wurden alle Teilnehmerinnen aktiv und haben "Mein persönlichen Startup ABC" mit ihren eigenen Erfahrungen als Unternehmerinnen ergänzt.

 

Alternative Leadership and Team Organization

 

Das bisherige Highlight in dieser Serie habe ich Anfang Juli beim Meetup Alternative Leadership and Team Organization zu Gast bei der Service Innovation Labs GmbH in Berlin erlebt. Nach meinem Vortrag über "Digital Leadership - A Constant Beta Test" (neue Version!) haben alle Teilnehmer(innen) ihre eigene Digital Leadership Canvas erarbeitet - und dabei ihre persönliche Work-Strategie reflektiert.

 

Im Laufe des Abends und während großartiger Diskussionen stellte sich heraus, dass im Publikum echte Innovation-Profis waren wie engagierte Gründer aus der Berliner Start-up- und Hub-Szene oder Innovationsexperten von SI Labs, Dark Horse, Lufthansa Systems und der Universität Stuttgart, denen das Konzept meiner Digital Leadership Canvas gut gefallen hat. Viele Tipps und Anregungen habe ich bereits aufgenommen, andere werde ich im nächsten Semester an der FOM Hamburg durchtesten bzw. in aktuellen Beratungssituationen anwenden.

 

Sehr gefreut haben mich aber auch die vielen Freelancer, die dabei waren, um sich in der unübersichtlichen Berliner Kreativ- und Innovationsszene strategischer und wertiger positionieren wollen. Ich drücke euch Mega-Engagierten die Daumen!

 

Mein ganz großer Dank geht an Matthias Beikert von SI Labs für die Einladung zu einem großartigen Abend in der Start-up-Hauptstadt. Sein Statement, mit dieser Veranstaltung die Messlatte hoch aufgehängt zu haben, ehrt mich sehr.

 

Zur Fotogalerie von SI Labs

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Digital First: Der D2M Summit über neue Impulse für Marketing und Kommunikation

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Morgen findet ein besonderes Konferenz-Highlight in Hamburg statt: der Digital Marketing and Media Summit (D2M). Die Fachkonferenz über Content Marketing, Digital Brand Experience und Social Media Kommunikation findet immer im Juni im EAST Hotel Hamburg statt. 

 

In diesem Jahr ist - wie auf jeder Fachkonferenz - der digitale Wandel das zentrale Thema der D2M. Es geht darum, alles, was wir bisher in Marketing und Kommunikation getan haben, neu zu denken und abteilungsübergreifend neue Wege zu gehen. Deshalb freue ich mich vor allem auf die vielen Praxisberichte - erfreulich oft von Expertinnen vorgetragen, die das erste Mal auf einer größeren Bühne stehen.

 

2015 habe ich zwei Aufgaben übernommen: Zum einen vertrete ich die Medienkooperation der D2M mit den Digital Media Women (#DMW) in meiner Funktion als Quartiersleiterin Hamburg. Zum anderen moderiere ich die Session "Influencer Management - Beziehungen mit Influencern und Brand Advocats ausbauen und nutzen" mit Leonie Blume von der SMA Solar Technology AG und Judith Christina Pierau von Fleishmann Hillard Germany.

 

Wenn Sie die Konferenz live auf Twitter verfolgen möchten, lesen Sie die Tweets zum Hashtag #d2m15. Ich twittere für die Accounts @ChristianeAhoi und @DigiWomenDE


Weitere Informationen zum D2M Summit finden Sie in meinem Interview mit dem Veranstalter Björn Negelmann auf der Website der Digital Media Women. 

 

 


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"Innovation Quest" beim VOCER Innovation Day 2015

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Am vergangenen Freitag haben das VOCER Innovation Lab und DER SPIEGEL zum zweiten Mal Medienschaffende zum VOCER Innovation Day (#vid15) in Hamburg eingeladen. Für die Digital Media Women habe ich die Medienkooperation betreut und ein Interview mit dem Veranstalter Mark Heywinkel geführt und einen Event-Nachbericht geschrieben.

 

Ehrlich gesagt, bin ich noch immer begeistert über die positive Aufbruchstimmung und die Freude am Experimentieren, die ich beim #vid15 erleben durfte. 

 

Wenn Sie mehr über vom VOCER Innovation Day erfahren möchten, lesen Sie meinen Bericht darüber, was Innovation mit Komplexität, Konfetti und Kitchennerds zu tun hat

 

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Featured by t3n: "Bist du eine gute Führungskraft?"

Von Christiane Brandes-Visbeck


Es ist ja nicht so, dass ich keine Ahnung davon habe, wie Medien funktionieren. Dafür habe ich genügend journalistische Artikel geschrieben, TV-Filme produziert und Online-News veröffentlicht. Auch als klassische PR-Beraterin habe ich ständig mit Medien zu tun gehabt und den Entstehungsprozess von Berichten, Reportagen und Interviews angeschoben und begleitet.

 

Doch es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn es in so einem nachrichtlichen Beitrag um die eigene Arbeit geht. Und wenn ein Medium wie das t3n Magazin für digital pioneers plant, etwas über die Digital Leadership Canvas zu schreiben und mein "Poster für Führungskräfte zum Selbstausfüllen" als Download anbietet, dann ist das schon... aufregend.

Die Arbeit mit der t3n-Redakteurin war super professionell und angenehm. Ich finde es ja nach wie vor großartig, wenn ich Menschen begegne, die schnell denken, sofort handeln, Termine einhalten und dann auch noch etwas liefern, das sich sehen lassen kann. In diesem Sinne möchte ich Dir, Lea Weitekamp, ganz herzlich für diesen Artikel und die unkomplizierte Zusammenarbeit danken. 


Mit Anleitung zum Selbermachen

 Das Schönste an dem lesenswerten Bericht von t3n-Redakteurin Lea Weiterkamp über meine Digital Leadership Canvas ist aber, dass endlich jemand aufgeschrieben hat, wie man das Leadership-Tool am Besten anwendet. Diese Anleitung bin ich den Leser(innen) dieses Blogs bisher schuldig geblieben. Also, wenn Sie wissen wollen, wie diese Leadership-Canvas funktioniert, dann klicken Sie sich rein. Es lohnt sich! 

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Mit "New Work" auf der re:publica 2015 

Von Christiane Brandes-Visbeck


6.000 Menschen werden in dieser Woche auf der re:publica in Berlin erwartet - auf Europas größter Internet- und Gesellschaftskonferenz. Auf der re:publica geht es um alles, was die Digitalisierung im Leben eines Menschen ausmacht: Datenhoheit und Datensicherheit, Trends und Tools, Modern Living und Digitales Sein und es geht um die Faktoren, die die uns bekannte Welt der Arbeit verändern.

Bei einer Session über New Work und einer über Schule und das Internet sind wir mit Ahoi Consulting dabei. 

 

 

Session: Arbeit neu erfinden - agil, digital, banal? 

"Müssen wir Arbeit neu erfinden?" Themenabend der Digital Media Women mit Kathrin Kaufmann, Anna Reiser (prizeotel). Sven Franke (Augenhöhe), Martina Pickhardt (Microsoft) und Christiane Brandes-Visbeck. Foto: Vera von Reinersdorff
"Müssen wir Arbeit neu erfinden?" Themenabend der Digital Media Women mit Kathrin Kaufmann, Anna Reiser (prizeotel). Sven Franke (Augenhöhe), Martina Pickhardt (Microsoft) und Christiane Brandes-Visbeck. Foto: Vera von Reinersdorff

Mit dieser Überschrift haben Christiane Brandes-Visbeck und Kathrin Kaufmann im April einen gut besuchten Themenabend über "New Work" für die Digital Media Women in Hamburg veranstaltet. 

Die gleichnamige Veranstaltung haben wir für die re:publica neu zusammengestellt. Wir freuen uns, dass Martina Pickhardt von Microsoft bei der Session erneut dabei sein wird. Die IT-Expertin und Gründerin erzählt, was ein Unternehmen zu tun muss, um sie als Mitarbeiterin zu überzeugen.

Als neue Gäste begrüßen wir Anna Kaiser von der Jobsharing-Plattform Tandemploy und Britta Görtz von der Datenschutzberatung Praemandatum. Christiane Brandes-Visbeck wird die Runde als Digital-Leadership- und GenZ-Expertin vervollständigen und Kathrin Kaufmann moderiert.  

 

Zeit: Mittwoch, 6. Mai, von 13.45 bis 14.45 Uhr

Ort: re:publica, Stage T

weitere Infos zur Session hier

 

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Trend "New Leadership": Spielend führen statt streng regieren

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

"Wie geht Führung eigentlich genau? Kann ich das überhaupt?" "Ich weiß nicht, ob ich überhaupt Chef werden will. Der Job ist doch total überbewertet" "Leadership? Noch so ein Wort, das niemand braucht."

In den letzten Wochen und Monaten wurde viel über Führung in Zeiten der digitalen Transformation gesprochen und geschrieben. Zeitschriften wie brand eins und t3n haben dem Thema "Chef sein" Titelstorys und eine Themenwoche gewidmet. Und die Hamburger Kreativgesellschaft und XING haben die viel beachtete Konferenz Work in Progress ausgerichtet. Allen geht es um die Frage: Wie geht Führung heute?


Früher gab es Hierarchie. Wer es einmal nach oben geschafft hatte, wurde für sein Wissen, seine Leistung und vor allem wegen seines Status respektiert. Heute müssen Chefs mit anderen Eigenschaften überzeugen: Es geht vor allem um die Selbstführung. Dazu sollten sich Vorgesetzte folgende Fragen beantworten: 

- Für welche Werte stehe ich? Wie kann ich mit meinen Werten dem Unternehmenserfolg und meinem Team dienen?

- Wie kann ich mein Wissen, mein Können und meine Ressourcen für den Erfolg des Unternehmens und meines Teams einsetzen?

- Wie kann ich dafür Sorge tragen, dass mein Team gern und gut arbeitet? Lobe ich genug? Gebe ich konstruktives Feedback? 


Den einen richtigen Führungsstil gibt es nicht. Wie Jeremy Rifkin gehe ich davon aus, dass es in Zeiten der Veränderung keinen erprobten Weg zum Erfolg gibt. Es ist die Zeit des genauen Hinschauens, des mutigen Ausprobierens, des agilen Testens und des präzise Auswertens. 

 

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Gedanken zum "New Work Day" von XING

Von Christiane Brandes-Visbeck 

 

Das Thema Arbeit von morgen bewegt heute viele Menschen und wirft zahlreiche neue Fragen auf: Wie wird mein Arbeitsplatz aussehen? Wie werden sich meine Aufgaben und Zuständigkeiten ändern? Wie wird Arbeit in Zukunft organisiert? Und wie wirkt sich die digitale Transformation auf Unternehmenskultur und Führung aus?

 

Interessante Antworten auf diese Frage hörte ich vor gut zwei Wochen auf der zweitägigen Konferenz Work in Progress.  Vor allem der erste Tag, der New Work Day, auf Initiative von XING mit dem Schwerpunkt "Arbeit von morgen" versehen, hat mich zum Nachdenken angeregt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die Worte der Keynote-Speaker Jeremy Rifkin und Thomas Sattelberger denken muss. Beides sind "alte, weiße Männer". Der eine Soziologe, Ökonom und Zukunftsforscher in den USA, der andere deutscher Top-Manager aus der Zeit der Deutschland AG. Und beide sind ein lebendiger Beweis dafür, dass man nicht zu alt ist, um sich mit den Möglichkeiten der Zukunft auseinander zu setzen.

 

Jeremy Rifkin ist ganz Wissenschaftler. Verkürzt gesagt vertritt er die These, dass es immer dann zu großen gesellschaftlichen Umwälzungen kommt, wenn Veränderungen in der Kommunikation, Energiegewinnung und in der Logistik möglich sind. Das war zur Zeit der Industriellen Revolution so als per Lochkarten gesteuerte, mechanisch betriebene Webstühle Muster weben und Güter mit Dampf betriebenen Eisenbahnen über das Land transportiert werden konnten. Und das ist heute so. In einer Welt, in der die Digitalisierung unsere Kommunikation auf den Kopf stellt, alternative Energien gewonnen und gespeichert werden können und sich Transport in Zeiten der "Shareconomy" wieder rechnet.  

 

Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand aus der Zeit der Deutschland AG, hat die Seiten gewechselt. Heute mahnt der bekannteste Change-Agent der deutschen Wirtschaft Führungskräfte bei jeder sich bietenden Gelegenheit, endlich die Zeichen der Zeit zu erkennen und die digitale Transformation mutig voranzutreiben.

 

Was mich an den Keynotes und der anschließenden Keynote-Diskussion nachdenklich gestimmt hat, ist die wiederkehrende Erkenntnis, dass gesunder Menschenverstand und rationale Argumentation immer dann nicht weiterhelfen, wenn wir Menschen uns in eine ungewisse Zukunft bewegen müssen. Und doch genau das ist zu tun! Es ist an der Zeit, dass alle Führungskräfte Digital Leader werden und nicht, wie so viele Old School-Chefs, Verhinderer bleiben. Anfang März haben brand eins und t3n unabhängig voreinander das Thema "Chef sein" auf ihre Titel gehoben. Auch hier geht es um die Analyse der sich radikal verändernden Zeiten und wie man sich als Führungskraft in der Welt der Arbeit auf die Gegenwart einstellen und Veränderungen vorantreiben kann. Es ist ja nicht so, dass wir nicht wüssten, wie das geht: Ein bisschen mehr gemeinsames Machen, etwas weniger Fehlersuche und Schuldverschieben. Etwas mehr bewusste Selbstführung und Verantwortungsbewusstsein, etwas weniger Opferdenken und Sachzwanggerede. Mehr erkennen, was gerade gebraucht wird, und weniger unreflektiertes Handeln nach Schema F oder Prozesshandbüchern. Innovation passiert nur, wenn wir offen sind. Das heißt nicht, dass wir uns kopflos in die neue Zeit stürzen sollen. Auch das wäre fatal. Aber ein wenig Neues wagen und das, was sich bewährt hat, bewusst beizubehalten. Das ist schon ein guter erster Schritt zum Digital Leadership.

 

Digital Leadership ist machbar. Und gar nicht so schwer

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Proudly presenting "JobDigga" auf der Social Media Week 2015

Von Christiane Brandes-Visbeck


Die Social Media Week stand in diesem Jahr unter dem Motto "Upwardly Mobile - the Rise of the Connected Class".

 

Ahoi Consulting hat sich mit vier Beiträgen am Erfolg der mobilen Innovationsbringer in Hamburg beteiligt. Ein kleiner Überblick.


JobDigga, der Prototyp

Los ging's gleich am ersten Tag um 12 Uhr mit einem Workshop über JobDigga - die Talentscouting-App für Kids. Das Team um Christiane Brandes-Visbeck stellte erstmalig seinen JobDigga-Prototypen der Öffentlichkeit vor.

Wir hatten nicht ganz so viel Werbung gemacht, weil wir lange nicht wussten, ob alles termingerecht fertig werden wird. Der Prototyp war präsentabel - und wurde im Testing für gut befunden.

Mehr über den JobDigga-Workshop finden Sie in einem Blogpost der W@hrnehmungsmanufaktur und drüben bei JobDigga.

 

 

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Workshop "Digital Leadership": Werte konsequent leben. Führung situativ handhaben.

Workshop mit Christiane Brandes-Visbeck (Foto: Inken Arntzen)
Workshop mit Christiane Brandes-Visbeck (Foto: Inken Arntzen)

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Sie erinnern sich vielleicht: Dem Begriff "Digital Leadership" sind Sie auf unserem AhoiBlog schon begegnet. Vielleicht haben Sie sich im Stillen gefragt, wofür diese englischen Worte überhaupt stehen?

 

Während der Vorbereitungen für meinen aktuellen Workshop wurde sehr deutlich, was an "Digital Leadership" anders ist als das, was wir heute gemeinhin als Führung erleben. In Unternehmen werden Führungskräfte angehalten, das zu tun, was von ihnen erwartet wird. Doch wenn die Anforderungen nicht den inneren Werten der Führungskraft entsprechen, wenn sie als unfair oder nicht zumutbar empfunden werden, ist das pP - persönliches Pech. Zudem wird vielerorts in Leitbildern der Führungsstil definiert, der in einem Unternehmen besonders gern gesehen wird. 

 

Beim "Digital Leadership" wird das Gegenteil gelebt. Eine Führungskraft kennt ihre inneren Werte, ihre Glaubenssätze und besonderen Fähigkeiten und handelt entsprechend. Bei der Führung von Mitarbeitern beispielsweise wendet sie genau die Führungsmethode an, die aktuell gefordert ist. Das kann aktuell die Great Man Theory sein, in der eine starke Führungspersönlichkeit mit gutem Beispiel vorangeht, oder der Servant Leadership Style, bei dem sich eine Führungskraft den Wünschen und Bedürfnissen der Mitarbeiter unterordnet. "Digital Leader" benötigen also eine überzeugende Persönlichkeit und eine große Bandbreite an Kenntnissen und Fähigkeiten (Skills), die sie situativ anwenden können. 

 

Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, lese den schönen Nachbericht zu meinem Workshop von Inken Arntzen und die wunderbaren Teilnehmer-Stimmen auf dem Blog der Digital Media Women: “Weltherrschaft, ich komme!” Bericht von der #dmwhh Academy “Digital Leadership”

 

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Blogbeitrag auf "Hamburg Startups": Das 1 x 1 der Social-Media-Kommunikation

Sketchnote von Ines Schaffranek
Sketchnote von Ines Schaffranek

Von Christiane Brandes-Visbeck


Nach dem Erfolg meiner zehn PR-Tipps für Gründer fragte mich neulich Sina Gritzuhn, ob ich nicht auch Tipps für die Social-Media-Kommunikation von Start-ups geben wolle. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt!

 

Wenn Sie dem Link folgen, können Sie in meinem Gastbeitrag für Hamburg Startups nachlesen, welche Überlegungen nach meiner Erfahrung für eine gelungene Social-Media-Strategie notwendig sind. Sprachlich habe ich mich in meinem Artikel an der Zielgruppe "Gründer" orientiert.

 

Besonders freue ich mich über die witzigen Sketchnotes, die die talentierte Ines Schaffranek extra für meinen Blogpost gezeichnet hat.

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Vortrag "Making Money 2.0 - Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?"

Kreiszeitung Verden vom 12.11.2014
Kreiszeitung Verden vom 12.11.2014

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Heute Abend halte ich mal wieder meinen Lieblingsvortrag Making Money 2.0. Den habe ich für die Social Media Week 2013 entwickelt. Damals ging es mir darum, wie man mit Social Media Geld verdient.

Auf dem Niedersächischen Unternehmerinnentag im Herbst 2013 stand die Frage im Vordergrund, wie weibliche Entrepreneure im Zeitalter von Social Media professionell kommunizieren

Heute reflektieren wir mit Unternehmerinnen in Verden, wie die digitale Revolution mit ihren disruptiven Momenten und Collaboration Tools unsere Arbeitswelt verändert. Die zentrale Frage lautet: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

 

Eine wunderbare Vorankündigung über den aktuellen Vortrag hat die Verdener Kreiszeitung veröffentlicht. Danke, liebe Gesa Hauschild, für deinen Tweet mit einem Foto von der Vorankündigung.


Mein ganz besonderer Dank geht an Claudia Erdmann, der Ersten Vorsitzenden von frauenUNTERNEHMEN, die mich auf Empfehlung von Anke Thielker nach Verden eingeladen hat. Ich bin schon gespannt zu erfahren, wie engagierte Unternehmerinnen in der Südheide ticken. 

 


So hat die Lokalpresse über den Vortrag berichtet

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Blogbeitrag auf "Hamburg Startups": 10 PR-Tipps für Start-ups

Für das Blog von Hamburg Startups habe ich einen Gastbeitrag über Public Relations geschrieben. Es ging darum, Gründerinnen und Gründern, die ja oft Digital Natives sind und das Internet besser kennen als klassische Medien, den Umgang mit Journalisten näher zu bringen. Als Journalistin und Kommunikatorin kenne ich die Folgen unprofessioneller Pressearbeit nur zu gut: Für Medienschaffende bedeutet sie zumeist Zeitverschwendung. Für PR-Berater und Unternehmen ein bisschen mehr schlechtes Image. Beides ist unnötig.

 

Wer sich darüber informieren möchte, wie Medienarbeit funktioniert, der folge diesem Link

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Google-CEO: Wenn ihr so arbeitet wie wir, kommt der Erfolg von allein

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Eric Schmidt, Gründer und Executive Chairman von Google, hat gestern eine kleine Rede in Berlin gehalten, die aus meiner Sicht jeder, wirklich jeder, kennen sollte.

 

Das Thema: "How Google works".

Die Botschaft: "Wenn Ihr so arbeitet wie wir, dann kommt der Erfolg von allein".

Warum ich das poste? Weil es meine Lebensphilosophie in rund fünfzig schön gemalten Slides perfekt zusammenfasst.

Mein Profitipp: Schmidt sollte dafür einen Kommunikationspreis in der Kategorie "Lebenswerk" gewinnen.

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Über Customer Journeys und Content-Strategien 

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Anfang nächster Woche findet die Social Media Conference in Hamburg statt. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf 'Social Media und Content Marketing'. Unter Content Marketing versteht im Moment noch jeder etwas anderes. Es ist ein Buzzword (dt. Modewort), über dessen Definition Experten trefflich streiten.


Content entlang der Customer Journey - was heißt das?  

Am Montag werde ich auf dieser Konferenz über Content-Strategien und die Customer Journey (dt. Kundenreise) sprechen. Was heißt das jetzt genau? 

 

Stellen Sie sich vor, Sie wollen sich einen neuen Fotoapparat kaufen. Bevor sich für ein bestimmtes Produkt entscheiden, suchen Sie so viele Informationen, bis Sie sich in der Lage sehen, eine Kaufentscheidung zu treffen. Diese Informationen können vielfältig sein und an unterschiedlichsten Orten vorkommen. Denkbar, dass Ihnen ein befreundeter Fotograf ein, zwei Produkttypen unterschiedlicher Hersteller empfiehlt. Jetzt googeln Sie die Namen, lesen die gelisteten Produktbewertungen und und Produktbeschreibungen, sicherlich auch Forenbeiträge und Kundenbewertungen. Doch beide Geräte haben Vor- und Nachteile. Die Foto-Community ist sich uneins. Sie können sich nicht entscheiden.

Also gehen Sie in ein Fachgeschäft und fragen den Verkäufer dort um Rat. Zufälligerweise fragt Sie am selben Tag ein Arbeitskollege, ob Sie nicht Lust hätten, ihn zu einer Vernissage für eine Fotoausstellung zu begleiten. Den ausstellenden Fotografen wollten Sie immer schon einmal kennenlernen, also sagen Sie ja. Die Fotoausstellung finden Sie super, der berühmte Fotograf wirkt kompetent und sympathisch. Sie fassen sich ans Herz und fragen ihn, welche der von Ihnen favorisierte Kamera er nehmen würde. Er nennt eines der beiden Modelle und empfiehlt Ihnen, es wegen der besseren Garantieleistung direkt beim Hersteller zu erwerben. Jetzt gehen Sie wieder auf die Homepage des Herstellers, schauen sich diese erneut genau an, lesen zur Sicherheit noch schnell den aktuellen Blogbeitrag und - tadaaa! - bestellen Ihren neuen Fotoapparat.

 

Diesen Prozess bis zur Kaufentscheidung nennen Experten "Customer Journey", auf deutsch "Kundenreise". Auf einer Kundenreise erfahren Sie immer wieder Berührungspunkte mit Anbietern von Produkten, das sind sogenannte "Touchpoints". Diese Begegnungen finden online, also digital und im Internet, statt, aber auch offline in der realen Welt. Das, was Ihnen bei den Touchpoints begegnet, ist "Content", also "Inhalt". Dabei ist es egal, ob es sich bei diesem Content um einen Produkttext, eine TV-Dokumentation oder um eine mündliche Empfehlung handelt. 


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Ahoi Leadership Canvas auf der Reeperbahn Festival Conference getestet

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Die FOM Hochschule für Ökonomie und Management in Hamburg hat mir im Sommersemester 2014 erstmalig angeboten, die Vorlesung "Soft Skills and Leadership Styles" für den aktuellen Masterstudiengang zu übernehmen. Das war für mich wie Weihnachten und Ostern zusammen. Denn als Medien- und Kommunikationsfachfrau war ich viele Jahre meines Lebens in ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen und Branchen als Führungskraft tätig. Ich freute mich darauf, diese Erfahrungen und Erlebnisse weiterzugeben und in ein wissenschaftliches Umfeld einzusortieren.

Wozu eine Canvas? 

Eine der Aufgaben, der wir uns in diesem sehr spannenden Semester gestellt haben, lautet, eine "Leadership Canvas" zu entwickeln. Canvases (dt. Leinwand, Arbeitsfläche) sind in der schnellen Start-up Welt ein beliebtes Arbeitsmittel, um den eigenen Businessplan zu erstellen. Sie sind meist übergroße Poster, auf denen man in Stichworten sein Gründungsvorhaben skizzieren kann. Man sieht auf einen Blick, was das Unternehmen plant und ob das Geschäftsmodell am Markt eine Chance haben wird. Canvases sind somit schneller zu lesen als herkömmliche, oft 20-seitige Businesspläne. Und leichter zu ändern. Um möglichst agil, also flexibel zu bleiben, skizzieren viele Gründer ihre Gedanken auf Post-its, die sie dann beliebig oft auf der Canvas ankleben, abnehmen und ankleben können.

 

Analog zu einer Business Canvas haben wir in unserer Vorlesung eine Leadership Canvas entwickelt. Wir wollen damit Gründern und jungen Führungskräften die Chance geben, sich mit ihren eigenen Vorstellung zum Thema Führung auseinander zu setzen. Es ist wichtig zu überlegen, wie man mit seinem Führungsverhalten dazu beitragen kann, die gesetzten Unternehmensziele zu erreichen. 

 

Als die Planungen für die diesjährige Reeperbahn Festival Conference losgingen, fragte mich Sanja Stankovic, Mitbegründerin der Digital Media Women und von Hamburg Startups sowie Kuratorin der Reeperbahn Festival Conference, ob ich zu dieser besonderen Hamburger Digitalkonferenz etwas beitragen möchte. Klar, wollte ich! Damit ergab sich DIE Chance, unsere neue Canvas erstmalig zu testen. 

 

Mich hat besonders gefreut, dass sich vier meiner Studierenden bereit erklärt haben, unseren Leadership Workshop auf der Reeperbahn Conference mit zu planen und zu gestalten. Mein ganz besonderer Dank dafür gilt Sara Hildebrandt, Gina Salzborn, Michael Matthews und Fabian Appold!

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Blogbeitrag auf "Lousy Pennies": Meine Start-up Hitparade für Innovation

Von Christiane Brandes-Visbeck


Schon im Frühjahr hatte ich Karsten Lohmeyer von Lousy Pennies einen weiteren Gastbeitrag versprochen. Doch erst sollten die Blogbeiträge über die M2C und das Content-Strategie Forum in Köln für die Website der Digital Media Women fertig werden. Beim sommerlichen Schwitzen über JobDigga kam mir endlich die zündende Idee: eine Hitparade gegen den Innovationsstau!

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Machen! Oder warum es nicht ganz so wichtig ist, was andere denken

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Richard Branson von Virgin ist disruptiv. Schon als junger Mann war er mit einem ausreichenden Reichtum gesegnet, der es ihm erlaubte, seine beruflichen Träume zu verwirklichen. Doch wäre er niemals erfolgreich gewesen, hätte er nicht eine Leadership-Methode angewendet, die vor zehn, zwanzig Jahren wenig erfolgversprechend schien: Einfach machen. Ohne ein Zertifikat, das ihm bestätigt, dass er es kann. Seine Mitstreiter zu begeistern. Fehler zulassen und auch mal einen Flop eingestehen. Er hat immer Lösungen gefunden, wenn es mal nicht weitergeht. Richard Branson war schon immer anders. Und der Erfolg gibt ihm recht. 

 

"Einfach machen" ist auch das Motto vieler Aktivitäten, die wir bei Ahoi Consulting verfolgen...

 

Ahoi Consultings "amazing opportunities" in 2014. Bisher. 

  • Meine Leadership-Vorlesung an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management inspiriert dazu, das Projekt "Leadership in the Digital and Social Age - a Constant Beta Test" ins Leben zu rufen. Ein erster Leadership Workshop für Start-ups ist in Planung.
  • In meinen neuen Seminaren als Dozentin an der Akademie für Publizistik über "Themen finden im Internet"  und "Themensetting für Kommunikatoren" zeige ich, dass Schnittstellenwissen heute mehr gefragt ist denn je.  Um im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein, müssen wir Wissen aus verschiedenen Branchen verknüpfen.
  • Auf der Social Media Week begleitet der NDR ambitiousTV. Weil wir junge Leute in unseren Entwicklungsprozess einbinden. Sie sind die Macher von morgen. 
  • Beim Videocamp in Düsseldorf treffe ich auf YouTuber, Medienexperten und klassische TV-Macher, die miteinander ins Gespräch kommen. Auch hier ist das Lernen vom anderen Inspiration für die tägliche Arbeit. Über das Videocamp habe ich mit Sandra Schink einen Artikel für das Blog der Social Media Women geschrieben.
  • Das kleine Google-Hangout-Format "Die NeulandSchau", das ich spontan mit Gunnar Sohn und Hannes Schleeh entwickelt habe, basiert auf der Idee einer alternativen 'Presseschau': in einer interaktiven Diskussionsrunde sprechen wir über interessante Blog-Artikel und Social-Media-Postings im Netz.

 

Erfolg ist das, was zufrieden macht

 

Was ist Erfolg? Die Summe vieler Meilensteine, die man auf seiner Zietlinie erreicht hat? Die Zahl der Follower und Mentions auf den Social Media Kanälen? Das Gefühl, gefragt zu sein? Ich kenne viele Wege 'nach oben', weiß um Usancen und Strategien, die dabei helfen, noch sichtbarer, professioneller und damit relavanter zu werden. Doch je mehr ich darüber lerne, desto weniger interessiert es mich, diese für meine persönliche Lebensplanung zu nutzen. Ich habe mich gegen dieses gezielte Wachstum und für mehr Spaß bei der Arbeit entschieden. In meiner kleinen 'Filterblase' (die ausgewählten Informationen, die ich online empfohlen bekomme) von digitalen und anlalogen Weggefährten, treuen Kunden und Freunden fühle ich mich wohl. Wir bei Ahoi Consulting möchten nicht noch strategischer, effizienter und durchorganisierter werden. Ich komme aus einer humanistisch geprägten Familie. Bei uns gibt noch ganz andere Werte als Selbstoptimierung und Gewinnmaximierung. Also, back to the roots: Digital and Social Leadership. Social Start-ups. Authentische Kommunikation. Das ist das, was uns interessiert. Es geht nicht so sehr um Scheinwerferlicht und großes Geld. Denn, ganz ehrlich: Wenn wir wüssten, wie wenig andere Leute über uns nachdenken, würden wir uns weniger Sorgen darüber machen, was sie denken. Oder?

 

Lebendig durch "amazing opportunities"

Vor allem sind es die vielen Menschen und zeitweiligen Weggefährten, die ich über Twitter, auf meinen Seminaren und Workshops, auf Barcamps, Meetups und auf Kongressen kennenlerne, die mein Leben und meine Arbeitsweise so ganz besonders bereichern. Vielen Dank Ihnen und euch allen!

 

Wir bei Ahoi Consutling machen weiterhin das, was wir am Besten können: Wir nutzen unsere "amazing opportunities", nehmen unsere Chancen wahr, testen Neues, werten Erfahrungen aus und fügen alles zu neuen Konzepten und Strategien zusammen, die wir als erprobtes Wissen an Interessierte weitergeben. Egal, was die anderen dazu sagen.

 

Hallo Welt!

 

Nachtrag:

Herzlichen Dank an Claudia Heydolph, die mich mit zwei Facebook-Postings zu diesem Blogartikel inspiriert hat.  

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#NeulandSchau: Wir düsen durch die Social-Media-Welt

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Die Idee kam mir zwischen Sonntagsbraten und Tatort. Warum nicht eine Show ausprobieren, in der wir im Google Hangout aktuelle Social-Media-Posts besprechen? Also so eine Art "Presseschau" fürs #Neuland? Hannes Schleeh und Gunnar Sohn von BloggercampTV gefiel das Konzept von der #NeulandSchau sofort - und schon streamen wir die erste Folge. #Supergeil!

Alles ist spontan, nur minimal vorbereitet, also experimentell. Ich habe mein Stewardessen-Outfit an und den guten alten Buzz Lightyear zur Verstärkung mitgenommen. Man weiß ja nie, in welche Galaxien uns diese Reise noch führen wird...

 

Start: Mittwoch, 5. März 2014, um 11 Uhr

Danach bis zur Unendlichkeit auf Youtube abrufbar.

 

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Gescheit scheitern. Geht. - Gedanken zum Backyard-TV-Film "Schöner scheitern"

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Die Macher von Backyard TV der Initiative Hamburg@work krönen ihre Film-Trilogie über Hamburger Kreative und Macher mit einem Beitrag zum "Schönen Scheitern". Als ich von der Themenwahl hörte, war ich begeistert. Wer wird dazu vor die Kamera treten? Werden die Protagonisten über ihr eigenes Scheitern berichten oder ganz allgemeingültige Statements formulieren? Denn in aller Öffentlichkeit etwas Persönliches zum Thema "Scheitern" zu erzählen, finde ich noch immer mutig.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SCHEITERN. Seitdem ich gestern Abend diesen intelligent gedrehten und wunderbar geschnittenen Film von Sina Gritzuhn und authentic MEDIA GbR gesehen habe, geht mir diese Assoziationskette nicht mehr aus dem Kopf: Scheitern. Scheiterhaufen. Gescheit sein. Im Duden wird "gescheit" als "klug", "clever", "schlau", "intelligent" definiert und mit "ein gutes Urteilsvermögen erkennen lassend" umschrieben. Vielleicht zeigt dieses polarisierende Wortfeld auch das Problem, das wir Deutschsprechende mit dem Scheitern haben: Der Begriff spricht zu uns. Einerseits erinnert er an drastische, mittelalterliche Strafen. Andererseits an geistige Fähigkeiten, die für den Erfolg unabdingbar sind. 

 

Shit happens.

 

In den USA ist das anders. Dort gehört Scheitern zum Leben dazu. Shit happens. In meiner New Yorker Zeit bin ich morgens aus Brooklyn zu Burda Media im Rockefeller Center gefahren. Das Woolworth Building südlich der Lower East Side lag auf dem Weg. Für mich ist es eines der beeindruckendsten Gebäude der Stadt. Es heißt, dass Bauherr Franklin Winfield Woolworth (1852–1919) mit zwölf Gründungen gescheitert ist, bevor er mit seiner uns allen bekannten Billigkaufhauskette erfolgreich und zum Multimillionär wurde. Wenn die Legende stimmen sollte, verstehe ich, warum der Farmerssohn aus Upstate New York für seine neue Firmenzentrale im Big Apple das höchste Gebäude der Welt errichten ließ. Nach vielen Rückschlägen hatte er mit seiner Idee, Billigprodukte zu festen Preisen im Laden auszulegen, einen Strike platziert.

In dem New York, das ich kennengelernt habe, gilt Scheitern als eine unbedingte Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Dazu gehören Mut zum Risiko, harte Arbeit und eben aus Fehlern zu lernen. Amerikanische Geschäftsleute erzählten gern von ihren 'downfalls' – und wie sie quasi als Phönix aus der Asche wieder auf die Beine gekommen sind. 'Shine and rise!': Im Umfeld des überwundenen Scheiterns strahlt der aktuelle Erfolg noch mehr. 

 

Scheitern – bisher ein No-Go.

 

'Versuch macht kluch', sagt auch der deutsche Volksmund. Doch in Wirtschaftsdeutschland ist Scheitern ein totales No-Go. Hier werden Fehler verachtet und bestraft. Ich kenne Unternehmen, in denen es zur Firmenphilosophie gehört, keine Fehler zu machen. Das ist für Mitarbeiter so anstrengend, dass manch einer heimlich auf Jobsuche ist. Im traditionell geprägten Deutschland sind wir erfolgreich, wenn wir Schuld verschieben, Misserfolge schönreden und unsere Lebensläufe frisieren. Alles war und ist selbstverständlich geplant: Den wegrationalisierten Job, um den uns unsere Studienfreunde beneidet haben, haben wir freiwillig aufgegeben. Das vom unzufriedenen Kunden aufgekündigte Projekt haben wir beendet, weil an anderer Stelle interessantere Aufgaben an uns herangetragen wurden, die besser in unser Portfolio passen. Die wirtschaftlich unabdingbare geschäftliche Neuausrichtung haben wir bewusst herbeigeführt, um unsere Kunden besser bedienen zu können. Schon klar. Doch, ganz ehrlich, manches ist eben auch mal schief gelaufen, war anders geplant. Wir haben uns geirrt, vertan, nicht genau hingesehen oder auch einfach verzockt. 'Aus Schaden wird man klug'. Auch das sagt der Volksmund. Ich füge hinzu: Nur dann, wenn man sich ihm stellt und aus ihm lernt.

 

Schön scheitern. 

 

Das tun wir jetzt. In Deutschland lernen wir gerade schön zu scheitern. Sicherlich ist das dem Start-up-Umfeld geschuldet, wo sich nicht jede Geschäftsidee trägt. Oder auch der sich radikal veränderten Welt, die uns in kaum einer Branche noch berufliche Sicherheiten bieten kann. Die Gesellschaft ist durchlässig geworden. Keiner weiß, wo er morgen steht. Da macht es schon Sinn, sich auch öffentlich zum Scheitern zu bekennen, das ja nicht mehr wie im Mittelalter endgültig ist, sondern eine Station auf dem Weg durchs Leben.

Eben davon erzählt dieser wunderbare Film "Schöner scheitern – Müssen wir das Scheitern noch lernen?". Es ist beeindruckend, mit welcher Souveränität Heiko Hubertz, Investor und Gründer von Bigpoint, Stéphanie Diederichsen, Modedesignerin und Gründerin von Trendelephant, Christoph Biallas, Geschäftsführer und Mitgründer von 8seeds.com und Steven Smith, Mitgründer von betandsleep, über ihre Erfahrungen mit dem Scheitern sprechen. Besonders einprägend finde ich die Interview-Sequenzen mit Stéphanie Diederichsen: "Scheitern gehört zum Lernprozess. Nur wenn man etwas ausprobiert und Fehler machen kann, kann man sich weiterentwickeln." Das deckt sich auch mit meinen Lebenserfahrungen. Gescheit scheitern. Geht.

 

Wer den Film anschauen und noch einiges über ihn lesen möchte, hier gehtʼs zum nextmediablog

 

Mehr davon.

 

Danke, Sina Gritzuhn, authentic MEDIA, beebop media und Initiative Hamburg@work für diesen anregenden Filmbeitrag zum Scheitern. Vielleicht macht Ihr ja weiter mit Backyard TV? Wäre doch schön!

 

 

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Dankeschön für 2013!

Von Christiane Brandes-Visbeck


Alle schauen zurück, so auch wir von Ahoi Consulting. Wie eine Reederei werten wir unsere neuen Passagen aus und fragen uns: Was haben wir gelernt?

 

Unsere Trends 2013 möchten wir an dieser Stelle mit Ihnen und Euch teilen. Als Dank für eine inspirierende Zeit und zur Animation zu weiteren gemeinsamen Reisen durch die aufregenden Meere der digitalen Welt. 

Workshop 'Making Money 2.0' 

Februar/ Oktober 2013: Ein Highlight war unsere Teilnahme an der Social Media Week in Hamburg. Über die Digital Media Women, deren aktives Fördermitglied ich bin, wurde ich gefragt, ob ich dort einen Workshop anbieten möchte. Na klar, wollte ich auf dieser großartigen Veranstaltung über Medienkompetenz für Anfänger und Profis dabei sein! Als Thema habe ich mir etwas Naheliegendes gewählt: von Social Media leben. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Social-Media-Manager an der unteren Einkommensgrenze liegen, obwohl ihnen vielseitige Kompetenz und höchster Arbeitseinsatz abverlangt werden. Gilt das auch für freie Berater und kleine Agenturen? Über solche und ähnliche Fragen haben wir inmitten Hunderter Verstaltungen rund ums digitale Leben und Arbeiten in meinem Workshop "Making Money 2.0 – von Social Media leben?!" diskutiert. Die Veranstaltung traf offensichtlich ins Schwarze. Zwei Tagen nach der Programmbekanntgabe war sie restlos ausgebucht – und tatsächlich sind die meisten, die sich angemeldet hatten, auch erschienen. Einen ausführlichen Bericht zum Workshop habe ich hier bereits verbloggt. 

Warum tue ich mir so’n Workshop an? Bei #Google in #Hamburg steht’s an der Wand ... #smwhh #smwhhcash pic.twitter.com/Oelxccet

— C. Brandes-Visbeck (@ChristianeAhoi) 19. Februar 2013

Im Sommer bekam ich mit demselben Vortrag eine Einladung zum Niedersächsischen Unternehmerinnentag 2013. Auch hier hat mein Auftritt riesigen Spaß gemacht. Es war ein voller Erfolg!

meine #ff - Empfehlung für gestrigen #utag2013 II @ChristianeAhoi - sympathisch-kompetent-kollegial @TeamSugarShape - furiose Best-Practise

— Stephanie Ristig-Bre (@arsscribendi) 29. September 2013

Noch heute stehe ich mit TeilnehmerInnen beider Verstaltungen in gutem Kontakt. Es haben sich erfreuliche Geschäftsbeziehungen entwickelt und Expert(inn)en für mein transmediales Projekt ambitiousTVPassion to Careers gefunden.

 

Hier ein Interview zu den Highlights meines Vortrags auf dem Unternehmerinnentag in Hannover:

 

 

 

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Blogparade: "Was Journalisten heute lernen müssen"

Von Christiane Brandes-Visbeck


Wissen Sie, was eine Blogparade ist? Das ist eine lose Reihe von Texten, die Menschen zu einem Thema schreiben und auf ihrem eigenen Blog oder als Gastbeitrag bei bekannten Bloggern veröffentlichen. Aktuell gibt es unzählige solcher Blogparaden, eine liegt mir besonders am Herzen: die des Journalisten Timo Stoppmacher zu der Frage "Was Journalisten heute lernen müssen".

In den letzten Tagen sind zahlreiche Beiträge dazu veröffentlicht worden. Viele Autoren beschäftigen sich mit praktischen Aspekten als Folge der zunehmenden Digitalisierung. Wie mit der Frage, ob jetzt jeder Journalist programmieren lernen sollte oder ob er zu einer Rampensau mutieren müsse, um sich besser vermarkten zu können. Die Beiträge von Karsten Lohmeyer, Karlheinz Stannies, Peter Welchering, Franz Neumeier, Dirk Hansen, Sandra Sperber, Marcus Schoft und Alexander Stark werden im Netz tatsächlich gelesen und diskutiert. 

Da habe auch ich mich aufgemacht, mich an einer Blogparade zu beteiligen. Meine Gedanken zum Thema drehen sich weniger um Technik und Ausbildungsstandards, sondern mehr um die eigene Lebenseinstellung: Wie mutig darf oder muss ich als Journalist(in) sein, wie gehe ich mit Neuem um? Solche Fragen eben. Und weil es beim Bloggen so sehr darauf ankommt, eine möglichst große Reichweite zu generieren, habe ich meinen Beitrag hier veröffentlicht. 

 

Herzlichen Dank, Karsten, dass ich erstmalig Gastautorin auf www.lousypennies.de sein darf.  

 

Nachtrag:

Ganz zufällig am Tag der Wahlen zum #Blogger2013 hat Kai Diekmann meinen Text per Twitter geteilt (getweetet).

 

 

Das Blog lousypennies.de erhielt die meisten Stimmen in der Kategorie  "Newcomer des Jahres". 

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Cherno Jobatey bei der HuffPo – hat das der "Postillon" vermeldet?

Von Christiane Brandes-Visbeck

 

Morgen geht's los: Die deutschsprachige Huffington Post geht unter www.huffingtonpost.de online. Das ist ein Online-Nachrichtenangebot aus den USA, welches die sehr engagierte griechischstämmige Journalistin und Verlegerstochter Arianna Huffington gegründet hat. Das Konzept: Fest angestellte Redakteure produzieren Nachrichten, Hintergrundberichte und Unterhaltsames. Blogger, Prominente und Personen des öffentlichen Lebens liefern honorarfrei Blogbeiträge und Meinungsartikel. In den USA publiziert das Onlineportal nach eigenen Angaben über 1.600 Beiträge pro Tag. Über 30.000 Blogger schreiben dort neben prominenten Gastautoren wie Barack Obama, Google-Gründer Larry Page oder Schauspieler Robert Redford. 

Vor knapp zwei Jahren hat AOL die mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Informations-Plattform übernommen – die charismatische Gründerin in ihrer Funktion als Präsidentin und Chefredakteurin gleich mit. Was in den USA als Erfolgsrezept gilt, soll nun auch in Deutschland funktionieren. Partner der deutschsprachigen Ausgabe ist Hubert Burda Media, wo das für deutsche Verhältnisse innovative Onlineangebot in enger Kooperation mit der Tomorrow Focus AG produziert wird.

 

Hubert Burda ist unter den deutschen Verlegern der Großvater des Onlinejournalismus

 

Als eine, die einst in der Funktion des "Directors Content Business Development" an einem deutsch-amerikanischen Medien-Joint-Venture mitgewirkt hat und vorher viele Jahre im New Yorker Büro von Burda Media im Rockefeller Center als Vertretungskorrespondentin gearbeitet hat, beobachte ich den Rollout des HuffPo-Konzepts nach Germany mit großem Interesse. 

 

Hubert Burda Media ist als deutscher Kooperationspartner aus US-amerikanischer Sicht ein naheliegender Partner. Schon in den 1990er-Jahren hat sich Hubert Burda persönlich für Onlineauftritte und alle technischen Möglichkeiten des neuen elektronischen Publizierens interessiert. Der Verleger ist damals mehrmals im Jahr in die USA zu einschlägigen Kongressen gereist, um sich über neue Internettrends und Kooperationsmöglichkeiten zu informieren. Das weiß ich aus erster Hand, durfte ich doch eine Zeit lang die US-Reiseagenda rund um Verlags- und Internettermine für den obersten Burda-Chef zusammenstellen. Kurz: Hubert Burda ist mit vielen amerikanischen Verlegerkollegen gut vernetzt. Er persönlich gilt als innovativ, sein Verlag als angenehmer und großzügiger Rollout-Partner. 

 

@chernojobatey hat nicht mal "Dankeschön" getwittert

 

Doch die Berufung von Cherno Jobatey als Editorial Director (Herausgeber) hat der sogenannten Netzwelt die Sprache verschlagen. Morgenmagazin-Cherno? Hat der überhaupt einen Twitter-Account? Möglicherweise ist die Personalie ein Zugeständnis an Arianna Huffington, die Cherno wohl schon länger kennt und vielleicht schätzen gelernt hat. Immerhin hat der schillernde Fernsehmann schon in den USA gelebt, als junger Journalist für den "Spiegel", die "Zeit" und den amerikanischen TV-Sender RIAS gearbeitet, bevor er bei der ZDF-Morgenschau andockte. Er spricht fließend englisch und durfte zuletzt immerhin den Society-Reporter geben. Klingt doch gut, oder? Es gibt nur einen kleinen Haken: Mag Jobatey in München international ausgerichtete Onlinekongresse moderiert haben und US-amerikanischen Publishern bekannt sein, bei uns gilt der Cherno nicht als "Internetz"-Experte.

 

Jobatey bald Valley-affiner Hipster, smarter CEO oder weiterhin auf seine Art "crazy"?

 

Und so fragte sich wohl so mancher, ob diese Personalie das Satiremagazin "Postillon" vermeldet hat. Versteht der TV-Moderator-turned-Online-Chef überhaupt etwas von Content-Aggregieren und Social Media? Dass @ChernoJobatey auch Stunden nach der Bekanntgabe seiner Berufung im amerikanischen Promi-Organ "Hollywood Reporter" keinen Dankeschön-Tweet an seine Chefin @AriannaHuff abgesetzt hat, hat seiner Onliner-Reputation sicherlich nicht geholfen.

 

Und dennoch. Vielleicht ist er ja eine gute Wahl für einen Job, den man in der guten alten Zeit 'Frühstücksdirektor' nannte. Als Aushängeschild der HuffPo muss er nun netzwerken, Kontakte zu ehemaligen Kollegen und prominenten Hobbyautoren herstellen und als charmanter Spindoktor unterwegs sein. Dass er mit Menschen kann, hat er als Gastgeber vom ZDF-"Morgenmagazin" bewiesen. Von seinem Image als respektloser Turnschuhträger hat der Mann lange zehren können. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, sich als Top-Manager neu zu erfinden. Ob als Valley-affiner Hipster, smarter Startup-CEO oder als einer, der nach wie vor unkonventionell "crazy" ist, wird sich wohl in den nächsten Monaten zeigen. 

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